Ein Team lernt, Berge von Daten zu bezwingen

Akhila Tadinada
Leiterin des Bereichs Softwareentwicklung
Hitachi Vantara

Das Internet of Things ist eines der am schnellsten wachsenden Phänomene in der Technologie. Innovative Techniker auf der ganzen Welt entwickeln permanent neue Technologien, um mit dessen Größe und Umfang Schritt zu halten und die sehr realen Herausforderungen eines Unternehmens auf ungeahnte Weisen zu lösen. Dann gibt es da noch die Techniker, die sich mit der noch schwierigeren Aufgabe befassen, eine technische Erkenntnis in ein laufend reproduzierbares Produkt zu verwandeln, um vielen Unternehmen mit ähnlichen Herausforderungen zu helfen. Lernen Sie Akhila Tadinada und ihr Team kennen.

Akhila Tadinada
Jeder Gipfel ist erreichbar, man muss einfach nur einen Schritt nach dem anderen machen.
– Barry Finlay, Autor von „Kilimanjaro and Beyond“

Tadinada, die für die Anwendungsentwicklung für  Lumada, die IoT-Plattform von Hitachi zuständig ist, nahm vor Kurzem ein Projekt eines australischen Bergbauunternehmens an, das nach einer Lösung zur Ermittlung und Nutzung seiner Daten suchte. Die Betreiber des Unternehmens waren mit den Terabyte an Daten von 50 Bergbaufahrzeugen überfordert. Stellen Sie sich 50 Fahrzeuge mit je 200 Sensoren vor, von denen jeder nicht nur Daten, sondern auch Warnmeldungen zu jeder Fahrzeugaktion sendet. „Sie wurden schlichtweg von Warnmeldungen überflutet und konnten keine Prioritäten ermitteln“, erklärt Tadinada. Das Unternehmen gab Tadinada und ihrem Team Zugang zu allen seinen Daten und acht Wochen Zeit, um eine funktionierende Demo zu erstellen. Und einen Business Plan. „Hinzu kam, dass ich im neunten Monat schwanger war. Ich entband eine Woche nach Projektende“, erzählt Tadinada. Kein Problem.

Ihr war bewusst, dass die Data Scientists von Hitachi die von den Sensoren gesendeten Warnungen durch maschinelles Lernen filtern und bewerten können. Aber die Data Scientists benötigten Kenntnisse über Berg- und Maschinenbau. Ihr war auch bewusst, dass für eine erfolgreiche Demo Kompetenz hinsichtlich Big Data und Analytics sowie eine erstklassige Benutzererfahrung wichtig sind. Um all das in nur acht Wochen zu bewerkstelligen, war außerdem ein fachmännisches Projektmanagement erforderlich. „Kein Problem“, sagte Tadinada, als sie Experten aus unterschiedlichsten Bereichen bei Hitachi für das Projekt zusammenrief. „Wir waren anfangs nur zu fünft. Als wir schließlich die Präsentation beim Kunden abhielten, waren über 30 Mitarbeiter aus fünf verschiedenen Unternehmen von Hitachi involviert.“ Die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit war wichtig, um die Kriterien des Kunden zu erfüllen. „Der große Wendepunkt war, als Hitachi Mining Japan seine Bergbauexperten schickte, die uns die Herausforderung des Kunden im Detail erklärten konnten“, erklärt Tadinada. „Bis dahin hatten wir vermutlich nur aufs gerade Wohl hin gearbeitet.“

Natürlich war die Demo ein Erfolg und zeigte deutlich, wie Hitachi den betrieblichen Datenfluss des Bergbauunternehmens analysieren und organisieren kann. Das Team erstellte ausgefeilte Datenmodelle, um den Betreibern eine optimale Entscheidungsfindung in Echtzeit zu ermöglichen. Dies ist nur eines von vielen erfolgreichen Entwicklungsprojekten, die Tadinada bisher geleitet hat.

Wie macht sie das? Die Antwort kommt vom Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas. Tadinada ist begeisterte Bergsteigerin und hat den Kilimandscharo vor ein paar Jahren bestiegen. Sie absolvierte den fünftägigen Aufstieg auf eine Höhe von 5.895 Meter trotz Atemwegsbeschwerden, extremer Müdigkeit und Höhenkrankheit. Kein Problem. Sie meisterte diese Herausforderungen auf die gleiche Weise, wie sie auch ihr Technikerteam leitet: durch Vorbereitung, Mentoring, positive Einstellung, Vertrauen in sich selbst und Organisation. Es überrascht daher nicht, dass sie es zum Gipfel geschafft hat. Die persönlichen Inspirationen und Erkenntnissen, die sie dabei erlangte, teilte sie bei ihrer Rückkehr mit ihren Kollegen. Dass sie den Berg bezwingen würde, war klar.

Das wahre Geheimnis ihres Erfolgs mit dem Bergbauunternehmen liegt jedoch in dem Team, das sie um sich versammelt hat. „Der Erfolg hängt überwiegend von Menschen ab. Wenn wir das richtige Team zusammenstellen und die einzigartigen Stärken jedes Mitglieds nutzen, können wir alles erreichen.“ Kein Problem.

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