Mehr als die Hälfte aller Schweizer CIOs können ihre Daten nicht nutzbringend verwerten

Hitachi Data Systems definiert die engere Abstimmung der IT mit der Unternehmensführung als Schlüssel für Wachstum der Schweizer Wirtschaft

Wallisellen, 19. November 2014 – Das unabhängige Forschungsinstitut Vanson Bourne hat imAuftrag von Hitachi Data Systems eine Umfrage zur Nutzung und Verwertung von Daten in Schweizer Unternehmen durchgeführt. Im Oktober 2014 wurden 50 CIOs und IT-Entscheider in Unternehmen mit über 1’000 Mitarbeitenden befragt. Das alarmierende Ergebnis: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Schweizer Unternehmen haben massive Probleme, die auf ihren ITSystemen zur Verfügung stehenden Daten und Informationen gewinnbringend zu nutzen. Hier sind nun die IT-Verantwortlichen gefordert: Hitachi Data Systems rät Schweizer Unternehmen auf Basis der Studienergebnisse dringend dazu, ihre Geschäftsziele mit ihren IT-Lösungen auf harmonisieren. So können Geschäftsdaten zum Hebel für Wachstum werden.

«Schweizer Unternehmen können Wettbewerbsvorteile und damit Wachstumspotenzial erzielen, indem sie ihre Informationstechnologie mit der Geschäftsstrategie in Einklang bringen» sagt Martin Schnider, Country Manager Hitachi Data Systems Switzerland. «Sozusagen ‚ITbeschleunigte’ Unternehmen nutzen Technologie als strategischen Asset, der ihnen hilft, neue Erkenntnisse zu erlangen und Informationen zu mobilisieren, um so ihre Konkurrenzfähigkeit zu vergrössern. Unternehmen, die diesen ‚Business-Defined IT’-Ansatz verfolgen und diesen nutzen, um Informationen über ihren primären Verwendungszweck hinaus mit anderen Daten zu verknüpfen, ebnen den Weg für echte Innovationen und erschliessen sich sich so neue Betätigungsfelder.»

Schweizer Unternehmen nutzen nur einen geringen Teil ihrer Business Intelligence

  • Rund 94 Prozent der IT-Verantwortlichen in Schweizer Unternehmen bewerten den traditionellen Ansatz zur Speicherung und Verwaltung von Informationen als einen Hemmschuh auf dem Weg zu mehr Wachstum und wirtschaftlichem Erfolg durch gezielten Einsatz der zur Verfügung stehenden Informationen
  • Rund ein Viertel der Befragten, die glauben, dass IT nicht in der Lage ist, die Wachstumsambitionen ihres Unternehmens zu unterstützen, vermuten den Hauptgrund darin, dass Daten traditionell in unterschiedlichen Systemen und Formaten gespeichert werden und somit nicht zur sofortigen Nutzung und Verknüpfung bereitstehen. Weitere 33 Prozent vermuten, dass die IT oftmals zu starke Kontrollsysteme einsetzt und bei der Speicherung und Verwaltung der Daten zu unflexibel ist.
  • Aufgrund dessen werden 40 Prozent der Schweizer Unternehmen nicht aktiv, um ungenutzte Intelligenz zu entdecken. Rund 45% von diesen haben auch nicht die Absicht, dies voranzutreiben.
  • 76 Prozent der IT-Verantwortlichen wünschen sich mehr Investitionen ihres Unternehmens in Big Data Analytics, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie daraus weitere Wachstumspotenziale erschlossen werden können.
  • 98 Prozent der IT-Verantwortlichen glauben, dass die IT die Unternehmensführung besser unterstützen könnte in ihrem Ziel, aus der Datennutzung Wachstumspotenziale zu erschliessen.

Fragen rund um gewinnbringende Nutzung von Informationen

  • 44 Prozent sind nicht davon überzeugt, dass die Verantwortlichen auf Businesslevel über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, um aus unerschlossener Business Intelligence die richtigen Schlüsse zu ziehen.
  • Nur 24 Prozent der Befragten sind der Überzeugung, dass die Entwicklung und Umsetzung ihrer IT-Strategie auf ausreichend enger Zusammenarbeit mit der Unternehmensleitung basiert.
  • Nur 20 Prozent sind vollumfänglich der Meinung, dass ihre Organisation genug dafür tut, um aus Informationen Innovationen zu generieren.

Bedenken in Bezug auf Compliance

  • Die überwiegende Mehrheit der befragten IT-Verantwortlichen (94 Prozent) hat den Eindruck, dass ihr Unternehmen derzeit in Daten zu ertrinken droht.
  • 92 Prozent der IT-Verantwortlichen stimmen dem zu, dass ungenutzte Business Intelligence zu Problemen in den Bereichen Compliance und Regulierung führen wird.
  • Fast die Hälfte (48 Prozent) glauben, dass Daten, die gespeichert werden und leicht zugänglich sind, grosse Risiken bergen.
  • 84 Prozent der IT-Verantwortlichen sind darüber besorgt, ob bestehende Datenschutzrichtlinien in der Lage sind, den Umgang mit Big Data Analytics zu regeln.

Ausrichtung der IT auf die Geschäftsstrategie kann Wirtschaftswachstum fördern

«Information kann eine gestalterische Kraft im Business sein, wenn die Entscheidungsträger in der Lage sind, diese entsprechend zu nutzen. Mit der Neuausrichtung der Beziehung zwischen Unternehmensführung und IT und der Erschliessung der riesigen Potenziale, die in den Firmendaten schlummern können Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile gewinnen,» ist Martin Schnider überzeugt. «Organisationen, die ihre IT ganzheitlich betrachten, können grössere Produktivität ermöglichen, neue Umsatzmöglichkeiten entdecken und so ihr volles Wachstumspotenzial nutzen.» Bob Plumridge, Chief Technology Officer (EMEA), Hitachi Data Systems dazu: «Information ist die DNA eines jeden Unternehmens, und als solche wird sie eines Tages ihren Platz in der Bilanz haben. Schweizer Unternehmen müssen prüfen, wie sie ihre Informationsinfrastruktur in Richtung öffentliche, hybride oder private Cloudumgebungen oder einer Kombination auf Basis von Anwendungsanforderungen umgestalten können, um Daten zu einem echten Unternehmenswert zu machen.»

Unternehmen, die ihre Geschäftsinformationen erkunden wollen, um Innovationen voranzutreiben und Compliance sicherzustellen, sollten beachten:

  • Ungenutzte Intelligenz kann nicht länger ignoriert werden: Obwohl es für Unternehmen verlockend sein kann, den gewohnten Weg weiterzugehen, können sie durch eine effizientere Nutzung ihrer bestehenden Infrastruktur die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien gewährleisten und Kosten einsparen und durch Abfragen ungenutzter Intelligenz sogar neue Einnahmequellen entdecken.
  • IT ist eine strategische Ressource, die maximiert werden muss: Da eine sich neu formierende Weltwirtschaft, die Entwicklungen in der Unternehmensmobilität und ‚anything as a service’-Modelle weiterhin traditionelle Geschäftsmodelle kannibalisieren, müssen Unternehmensführungen Strategien entwickeln, die den Umgang ihres Unternehmens mit IT und deren Nutzung neu definiert. Ein Weg kann beispielsweise darin bestehen, Investitionen von einem Capex- hin zu einem Opex-Modell zu verschieben, um IT besser zu nutzen, Kosten zu reduzieren und Wachstumspotenziale zu erschliessen.
  • Datenanalysen sind essentiell wichtig: Datenanalysen können ineffiziente Bereiche identifizieren, Branchen- und Verbrauchertrends entdecken, Kosten senken, ein besseres Kundenerlebnis kreieren und neue wirtschaftliche Potenziale freilegen. Dazu dürfen Daten nicht in Silos verschwinden. Doch Unternehmen müssen entsprechende Ressourcen zur Verfügung haben – sowohl in Bezug auf das Know-how als auch auf die Infrastruktur – um den maximalen Nutzen aus ihrer Datenanalyse zu gewinnen.

Information Innovation Index 2014 – Ergebnisse im Überblick

  • Den Umfrageergebnissen zufolge stimmen 56 Prozent der Befragten zu, dass die aktuellen IT-Prozesse die Fähigkeit ihres Unternehmens, Daten gewinnbringend einzusetzen und zu nutzen, massiv beeinträchtigen.
  • Nur 24 Prozent der Befragten sind der Überzeugung, dass die Entwicklung und Umsetzung ihrer IT-Strategie auf ausreichend enger Zusammenarbeit mit der Unternehmensleitung basiert.
  • Hitachi Data Systems rät dringend zu einer engeren Zusammenarbeit von ITVerantwortlichen und Führungskräften, um IT-Strategien zu entwickeln, welche die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärken und Wachstum ermöglichen.

Web-Ressourcen

Über den Information Innovation Index
Das unabhängige Forschungsinstitut Vanson Bourne hat im Auftrag von Hitachi Data Systems eine Umfrage zur Nutzung und Verwertung von Daten in Schweizer Unternehmen durchgeführt. Im Oktober 2014 wurden 50 CIOs und IT-Entscheider in Unternehmen mit über 1’000 Mitarbeitenden befragt.

Über Hitachi Data Systems:
Hitachi Data Systems bietet branchenweit führende Informationstechnologien, Services und Lösungen. Mit diesen können Unternehmen die Kosten für ihre IT senken und gleichzeitig deren Agilität erhöhen. Gemäss unserer Vision «Innovate with Information» versetzen wir Unternehmen in die Lage, ihre Informationen zu nutzen und dadurch innovationsfähig zu sein – und somit etwas in der Welt zu bewirken. Die Kunden von Hitachi Data Systems profitieren durch optimalen Return on Investment (ROI) sowie unerreichten Return on Assets (ROA) und damit von echtem Mehrwert für ihren Geschäftsbetrieb. Hitachi Data Systems ist mit seinen etwa 6’300 Mitarbeitern in über 100 Ländern der Welt aktiv. Die grössten und namhaftesten Unternehmen der Welt, darunter mehr als 70 Prozent der Fortune-100-Unternehmen sowie über 80 Prozent der Fortune-Global-100-Unternehmen, vertrauen auf die Produkte, Services und Lösungen von Hitachi Data Systems. Für weitere Informationen besuchen Sie http://www.hds.com/ch/.

Über Hitachi Ltd.
Hitachi Ltd. (TSE: 6501) mit Hauptsitz in Tokio, Japan, bietet Innovationen, die mittels der Expertise und Erfahrung seiner Mitarbeiter auf dem globalen Markt Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 (mit Ende 31. März 2014) konsolidierte Umsätze in Höhe von 93.4 Milliarden US-Dollar. Hitachi richtet seine Aktivitäten verstärkt auf den Bereich sozialer Innovationen aus. Zu diesem Feld zählen Infrastruktursysteme, Informations- und Telekommunikationssysteme, Energie, Baumaschinen, hochfunktionale Materialien und Komponenten, Automotive-Anwendungen und andere mehr. Weitere Informationen über Hitachi finden Sie unter http://www.hitachi.com.

Pressekontakt:
Hitachi Data Systems
Denise Richard
Tel: +41 (0) 44 802 64 76
E-Mail: denise.richard@hds.com

Punktwrabel Kommunikation
Irene M. Wrabel
Tel.: +41 (0)44 515 56 70
E-Mail: irene.wrabel@punktwrabel.ch

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