Gesundes Datenwachstum im Klinikum Wels-Grieskirchen dank Private Cloud-Lösungen von Hitachi

Moderne Einrichtungen des Gesundheitswesen generieren täglich große Datenvolumen, die aufgrund der Vielzahl von Abteilungen, Fachbereichen und infolge strenger gesetzlicher Auflagen entstehen. Bestimmte Anwendungen, wie zum Beispiel 3-D-Animationen in der Computertomographie, Röntgenuntersuchungen und genetische Sequenzierungen sorgen zusätzlich für eine beträchtliche Erhöhung des Datenvolumens. Hinzu kommt, dass mit E-Health und der Vernetzung im Bereich Gesundheitswesen noch weitere Herausforderungen auf die Branche warten. Um diese Herausforderungen zu meistern, entschied sich das Klinikum Wels-Grieskirchen für eine einzigartige Private-Cloud-Lösung, die auf einheitlichen Speichersystemen und Information-Management-Lösungen von Hitachi aufbaut.

Ergebnisse

  • Integrierte Speicher
  • Systemübergreifende Suchmöglichkeiten
  • Sicherer Zugriff auf behandlungsbezogene Daten
  • Hohe Performance, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz

Mit 1227 Betten ist das Klinikum Wels-Grieskirchen das fünftgrößte Krankenhaus in Österreich und eines der größten konfessionellen Krankenhäuser in Europa. Es ist das erste offizielle Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universitäten von Innsbruck und Wien. Das Krankenhaus beschäftigt circa 3500 Mitarbeiter in 36 Stationen und 27 Abteilungen bzw. Instituten, die über drei verschiedene Standorte verteilt sind. Pro Jahr versorgt das Krankenhaus mehr als 78.600 Patienten und führt über 31.000 Operationen durch. Bei diesen Aktivitäten fallen täglich enorme Mengen an klinischen und administrativen Daten an. Das Rechenzentrum des Krankenhauses verwaltet derzeit mehr als 800 TB an Daten.

Herausforderungen

Branchenweite Trends

Das Aufkommen des Big-Data-Phänomens hat die Frage aufgeworfen, wie die Daten im Bereich Gesundheitswesen effizient konsolidiert werden können. Wie lassen sich die Daten sicher, hochverfügbar und vor allem langfristig archivieren? Die meisten konventionellen IT-Infrastrukturen sind nicht mehr in der Lage, die ständig wachsenden Anforderungen zu bewältigen. Ganzheitliche IT-Lösungen, mit denen Unternehmen ihre Informationen besser verwalten, klinische Workflows optimieren, Wartezeiten reduzieren und Compliance-Risiken minimieren können, liefern die Antwort. Zu den wichtigsten Prioritäten zählen hierbei: Effizienzsteigerung bei klinischen Abläufen, Austausch gesundheitsbezogener Daten und Verbesserung der medizinischen Versorgung.

Klinikum Wels-Grieskirchen

Klinikum Wels-Grieskirchen

INDUSTRY

Healthcare

SOLUTIONS

Modular Storage

File and Content

HARDWARE

Hitachi Unified Storage VM

Hitachi Unified Storage 150

SOFTWARE

Hitachi Clinical Repository

Hitachi Storage Navigator Modular

Hitachi Dynamic Provisioning

Hitachi Data Discovery Suite

SERVICES

Project planning, project management, implementation and software training provided by Hitachi GmbH

Um sich dieser Prioritäten annehmen zu können, benötigen Organisationen wie das Klinikum Wels-Grieskirchen offene, flexible und zukunftssichere Speicherlösungen, die entsprechende Funktionalitäten wie Virtualisierung, Thin Provisioning und Dynamic Tiering mitbringen. Funktionalitäten wie diese waren bei der Wahl der Speicherlösung ausschlaggebend und der Grund dafür, dass sich das Krankenhaus für die Implementierung von Hitachi-Speicherlösungen entschied. Mit den von Hitachi gebotenen Virtualisierungstechnologien schuf das österreichische Krankenhaus eine Private Cloud, die in Europa ihresgleichen sucht.

Eine Plattform für alle Daten

Durch den Zusammenschluss verschiedener Einzelinstitutionen in Form des Klinikums Wels-Grieskirchen ergab sich eine fruchtbare Zusammenarbeit der IT-Administratoren mit dem Management-Team des Krankenhauses. Ergänzend dazu wurde der IT-Lösungsanbieter x-tension mit dem IT-Betriebsmanagement beauftragt. Er sollte ein zuverlässiges und leistungsfähiges Speicherlösungskonzept entwickeln. Die Aufgabenstellung des Gemeinschaftsprojekts lautete, eine dynamische Infrastruktur und eine einheitliche Plattform für alle Daten zu schaffen. Diese Infrastruktur sollte das Backbone der Private-Cloud-Umgebung bilden und sich flexibel an die zukünftigen Anforderungen des Krankenhauses anpassen lassen. Unter Berücksichtigung dieser Anforderungen fiel die Entscheidung zugunsten der Speicher- und Datenverwaltungslösungen von Hitachi aus. „Die primären Systeme für eine Cloud müssen mit Bedacht ausgewählt werden. Bei der Unterstützung der medizinischen Versorgung sind nicht nur Verfügbarkeit und Performance des Enterprise-Systems die entscheidenden Kriterien. Auch eine konsolidierte Langzeitstrategie spielt eine wichtige Rolle“, so Elmar Flamme, strategischer CIO am Klinikum Wels-Grieskirchen.

Das Hitachi Clinical Repository ermöglicht es uns, beliebige klinische Systeme flexibel in ein umfassendes Archiv einzubinden.
– Elmar Flamme CIO Klinikum Wels-Grieskirchen

Die Lösung

Die Daten des Krankenhauses werden in einer Multi-Tier-Speicherlösung gespeichert, die die bisher verwendete Hitachi Universal Storage Platform V (USP V) ersetzt und auf der Hitachi Unified Storage VM (HUS VM) aufbaut. HUS VM ist die erste Unified Storage-Plattform, die Enterprise-Virtualisierung für Block-, File- und Objektdaten ermöglicht und dadurch das Datenmanagement wesentlich vereinfacht. Mit HUS VM ist Hitachi der erste Anbieter, der die 100%ige Verfügbarkeit aller gespeicherten Daten garantiert – ein Faktor, der im Bereich Gesundheitsweisen eine Schlüsselrolle spielt. Dank der HUS VM kann das Klinikum Wels-Grieskirchen die Speichereffizienz maximieren, von der hervorragenden Skalierbarkeit des internen und externen Repositorys profitieren und große Datenvolumen schnell und einfach migrieren. Die HUS VM verbindet Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit mit einer optimalen Kontrolle des Datenwachstums, optimiertem Management und hoher Kosteneffizienz. All diese Merkmale garantieren selbst bei den komplexen Anforderungen eines IT-Systems im Gesundheitswesen einen optimalen Nutzwert.

Die HUS VM wird zusammen mit dem Hitachi Unified Storage (HUS) 150-System verwendet, die das Vorgängersystem Hitachi Adaptable Modular Storage (AMS) 2500 ablöst. Die Systeme ermöglichen die zentralisierte Speicherung, Verwaltung und Archivierung aller Daten auf einer einzigen Plattform und zeichnen sich hohe Performance, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz aus. Funktionalitäten wie Thin Provisioning und Auto-Tiering helfen dem Klinikum Wels-Grieskirchen dabei, Kosten zu reduzieren und einen größtmöglichen Nutzen aus dem System zu ziehen.

Das Klinikum verwendet die Hitachi Content Platform (HCP) für seine Langzeitarchivierungen. Dieses Mehrzweck-Archiv bildet das Herzstück der Speicherumgebung der Organisation und ermöglicht es, alle klinischen und nicht-klinischen Daten auf einer einzigen Plattform zu speichern, zu sichern, für Compliance-Zwecke usw. aufzubewahren und bedarfsgerecht abzurufen. Das klinische Archiv-Repository archiviert auf Objektebene Daten, die mit Metadaten (für Aufbewahrungs-, Hashing-, Shredding- und für Such-Zwecke) verknüpft sind. Es sorgt nicht nur dafür, dass alle relevanten Patientendaten effizient gefunden und abgerufen werden können, sondern stellt auch ein intelligentes Data-Lifecycle-Management-System dar. Dieser Metadatenansatz ermöglicht die automatisierte und optimierte Speicherung von Daten, die im klinischen Alltag gebraucht werden. Die Klinik speichert seine Daten in einem Archiv, das den Auditing-Vorgaben entspricht und Daten enthält, die in unterschiedlichen Formaten vorliegen und aus unterschiedlichen Quellen stammen, wie zum Beispiel PACS (Picture Archiving and Communication)-Systeme, MIS (Medical Information System)-Systeme, SAP-Datenbanken usw., um nur einige zu nennen. Die Zeitspanne der Aufbewahrungspflicht für bestimmte Unterlagen kann bis zu 30 Jahre betragen. „Hier zeigt sich besonders deutlich, dass es bei der Konsolidierung verschiedener medizinischer Archivierungssysteme in eine zentralisierte Lösung viel Optimierungspotenzial gibt“, so Flamme.

Klinikum Wels-Grieskirchen sorgt durch Informationen für Innovationen

Mithilfe der Virtualisierungstechnologien von Hitachi konnte das Klinikum Wels-Grieskirchen die Einrichtung seiner Private Cloud erfolgreich umsetzen. Das österreichische Klinikum setzt auf die HUS VM-Speicherplattform, um das Datenwachstum zu kontrollieren, das Management zu optimieren und Kosteneffizienz zu gewährleisten.

Mit der Hitachi Content Platform ist es dem Großkrankenhaus möglich, zentralisierte wie auch dezentralisierte Repositorys der Radiologie, Mammografie und Kardiologie unter Beachtung der vorgegebenen Richtlinien zu integrieren. Durch diese umfassende Integration kann das autorisierte medizinische Klinikpersonal gesichert und unterbrechungsfrei auf alle behandlungsbezogenen Daten, Inhalte und Informationen eines bestimmten Patienten zugreifen. Der so ermöglichte Zugang trägt zur Vermeidung medizinischer Fehler bei, verbessert die Behandlung und medizinische Versorgung von Patienten und erhöht die Effizienz der medizinischen Leistungen insgesamt.

Darüber hinaus bietet das Hitachi Clinical Repository die nötige Flexibilität, beliebige Arten von klinischen Systemen in ein allumfassendes Archiv zu integrieren. Das System ermöglicht den Zugriff auf Daten sowohl für klinische wie auch für administrative Zwecke und sorgt so für eine insgesamt verbesserte Patientenversorgung.

Vorteile

Garantierte Interoperabilität

Nachdem das Konzept eines Metadaten-Archivs erfolgreich umgesetzt wurde, plant das Krankenhaus nun, den Zugriff auf die Informationen weiter zu optimieren. Künftig sollen intelligente, semantische Anwendungslösungen eingesetzt werden. In Kooperation mit x-tension hat das Krankenhaus bereits die Lösung eMIND konzipiert und entwickelt. Bei der Softwarelösung wird ein Metadatenroboter für die Erzeugung von Metainformationen genutzt, wodurch die Suche nach Daten wesentlich erleichtert wird. Die Software verknüpft außerdem Bildarchivierungs- und ehealth-Lösungen mit dem Archiv.

Datenmobilität

Die von Hitachi stammenden Hardwarekomponenten bilden auch die Basis für die Hitachi Clinical Repository (HCR)-Lösung. Die Information-Management-Lösung kombiniert Hardware und Software in einem integrierten, standardisierten Interoperabilitäts-Framework. Neben HCP spielt auch die Hitachi Data Discovery Suite (HDDS) eine wichtige Rolle. Diese Management-Software stellte hochentwickelte Suchfunktionalitäten für sehr große File- und Content-basierten Datenvolumen zur Verfügung, durch die das plattformübergreifende intelligente File-Tiering nochmals vereinfacht wird. Diese Fähigkeiten garantieren unabhängige klinische Daten und gewährleisten Datenmobilität.

Unterbrechungsfreier und sicherer Zugriff

Dank der Hitachi Content Platform ist es dem Krankenhaus möglich, zentralisierte wie auch dezentralisierte Repositorys der Radiologie, Mammografie und Kardiologie unter Beachtung der vorgegebenen Richtlinien zu integrieren. Durch diese umfassende Integration kann das autorisierte medizinische Klinikpersonal gesichert und unterbrechungsfrei auf alle behandlungsbezogenen Daten, Inhalte und Informationen eines bestimmten Patienten zugreifen. Der so ermöglichte Zugang trägt zur Vermeidung medizinischer Fehler bei, verbessert die Behandlung und medizinische Versorgung von Patienten und erhöht die Effizienz der medizinischen Leistungen insgesamt.

„Wir haben uns entschieden, HCR zu implementieren, um sicherzustellen, dass Anwendern die richtigen Informationen zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und im richtigen Format zur Verfügung zu stellen“, so Flamme. „Die Fähigkeit, Informationen über alle eingesetzten Systeme hinweg – unabhängig von Hersteller oder Standort – suchen zu können, ist der entscheidende Vorteil. Hitachi Clinical Repository gibt uns die Flexibilität, jede Art von klinischen Systemen in ein umfassendes Archiv zu integrieren. Gleichzeitig werden Informationen für alle klinischen und administrativen Anforderungen zur Verfügung gestellt und verbessern dadurch die Patientenversorgung.“

Zusammen mit HUS VM, HUS 150 und HCP bildet die HCR-Lösung eine IT-Umgebung, die es in Europa kein zweites Mal gibt. Das Krankenhaus beabsichtigt, Hitachi Clinical Repository und sein medizinischen Metadaten-Archiv weiter auszubauen. Den Möglichkeiten dieser fortwährenden Entwicklungsarbeit sind keine Grenzen gesetzt.

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