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Schnellere Übertragung von Backups auf Bänder

40 %

Geringerer Energieverbrauch des primären Backupspeichers für 1.100 VMs und 350 TB Daten



Übersicht

Herausforderung

  • Um Daten aus Lehre und Forschung kosteneffizient zu schützen, musste die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW ihre Backup-Infrastruktur erweitern.

Lösung

  • Das Team aus Sonio AG, Veeam und Hitachi Vantara implementierte eine Block- und Objektspeicherlösung für die FHNW, um die Geschäftskontinuität zu verbessern und Best Practices für Backups durchzusetzen.

Ergebnis

  • Die FHNW hat eine 3- bis 4-fache Beschleunigung der Band-Backups erreicht, die Aufbewahrungsfrist für Cloud-Daten (Backup-to-Disk) von 1 Monat auf 5 Jahre erhöht und Cyberrisiken durch unveränderliche Backups reduziert. Der neue, effiziente primäre Backupspeicher hat den Stromverbrauch um 40 % gesenkt.

Herausforderung

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW bietet ein breites Spektrum von 57 Bachelor- und Masterstudiengängen in 10 verschiedenen Fachbereichen und Hochschulen an. Als hochattraktiver Standort für rund 14.000 Studierende, Forschende und etwa 3.200 Mitarbeitende konzentriert sich die Hochschule auf interdisziplinäre Lehre und angewandte Forschung zu den Themen Zukunft der Arbeit, emissionsfreie Gesellschaft und Zukunft des Gesundheitswesens. Die FHNW möchte die nächste Generation von qualifizierten Fachkräften und Führungskräften in den vier Schweizer Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn inspirieren.

Patrick Gebhard, System Engineer an der FHNW, fügt hinzu: „Für eine Bildungseinrichtung wie uns stehen Daten im Mittelpunkt unseres Handelns. Die Förderung von Innovationen ist der Schlüssel zur Mission der FHNW. Um Studierende, Forschende und Mitarbeitende zu gewinnen, müssen wir erstklassige Dienstleistungen anbieten – dazu gehören Einrichtungen, Lernkonzepte, Geschäftspartnerschaften und auch Kommunikationsdienste. Die Sicherung von Lern- und Forschungsdaten ist unerlässlich, um eine hohe Zufriedenheit zu gewährleisten und zukunftsorientierte, wegweisende Forschung in verschiedenen Bereichen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Serviceanforderungen voranzutreiben.“

In einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld sieht sich die FHNW in allen Abteilungen und Bereichen mit steigendem Kostendruck konfrontiert. Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit, da IT-Systeme und Cloud-Bereitstellungen immer komplexer werden.

Um Studierenden und Mitarbeitenden auch in Zukunft qualitativ hochwertige und zuverlässige Services bieten zu können, wollte die FHNW das Datenmanagement optimieren und die Geschäftskontinuität stärken und gleichzeitig Kosteneffizienz und Wirtschaftlichkeit maximieren.


„Hitachi Content Platform ist eine schnelle, flexible und leicht erweiterbare Lösung. Wir haben sie schnell für mehr Workloads als ursprünglich geplant eingesetzt; es ist eine sehr stabile und kosteneffiziente Plattform.“

Patrick Gebhard, System Engineer, FHNW University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland


Lösung

Als öffentlich rechtliche Hochschule schrieb die FHNW die Modernisierung und Erweiterung ihrer Backup-Infrastruktur öffentlich aus. Nach Prüfung verschiedener Angebote fiel die Wahl auf den führenden Schweizer IT-Dienstleister Sonio AG, der eine umfassende Hitachi Vantara-Speicherlösung implementieren sollte. „Wir betreiben eine heterogene Umgebung mit verschiedenen Hypervisoren, darunter Proxmox Virtual Environment und VMware vSphere. Und wir wollten native Unterstützung für unveränderliche Backups sicherstellen, was zu einer Reihe anspruchsvoller technischer Anforderungen führte“, bestätigt Patrick Gebhard. „Wir waren beeindruckt von der Qualität, der Durchdachtheit, der gut begründeten Dimensionierung und natürlich dem wettbewerbsfähigen Preis des Angebots von Sonio. Mit dem lokalen Support von Sonio und den bewährten Lösungen von Hitachi Vantara hat es die anderen Optionen mühelos geschlagen.“

Gemeinsam mit Sonio-Experten und Technikern von Hitachi Vantara implementierte die FHNW zwei Hitachi Virtual Storage Platform (VSP) G350 Arrays als primäre Backup-Speicher für die Veeam Data Platform. Das Team installierte zudem Commvault Complete Backup & Recovery in Kombination mit der äußerst kosteneffizienten und zukunftssicheren S3-kompatiblen Objektspeicher-Managementlösung Hitachi Content Platform (HCP).

„Die intelligente Sonio-Lösungsarchitektur mit HCP als unveränderlicher Backup-Ebene passte hervorragend und kosteneffizient zu unseren Datenschutzanforderungen“, fügt Patrick Gebhard hinzu. „Unsere laufende Zusammenarbeit mit Sonio und Hitachi ist sehr reibungslos und professionell. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich das japanische Erbe und die Werte in eine hochkompetente und zügige Lieferung umsetzen, die von echtem, persönlichem Engagement untermauert wird. Das hat zu einer sehr vertrauensvollen Beziehung zwischen unseren Organisationen geführt.“

Sasa Gržinić, Head of Marketing & Partner Management bei Sonio AG, sagt: „Mit unserer umfassenden Expertise im Bereich Cloud- und Datenlösungen haben wir genau verstanden, was die FHNW benötigt. Die HCP bietet der Hochschule neue Objektspeicherfunktionen zur Optimierung und Standardisierung der Abläufe und hilft dem IT-Team, sich an veränderte Anforderungen anzupassen und Innovationen voranzutreiben.“



Ergebnis

Durch den Wechsel zum Backup-Speicher von Hitachi Vantara hat die FHNW den Datenschutz erhöht und völlig neue Möglichkeiten im Rechenzentrum erhalten.

Heute setzt die Institution auf Hitachi Vantara, um über 1.100 virtuelle Maschinen auf 45 physischen Servern mit rund 350 TB Daten zu sichern. Darüber hinaus schützt die FHNW über 150 TB an wichtigen Cloud-Daten von ihren 30.000 Microsoft 365-Nutzern.

„Hitachi Content Platform ist eine schnelle, flexible und leicht erweiterbare Lösung“, erklärt Patrick Gebhard. „Wir haben sie schnell für mehr Workloads als ursprünglich geplant eingesetzt. Es ist eine sehr stabile und kosteneffiziente Plattform, die wir in Zukunft vielleicht auch für Produktions-Workloads über Datensicherungen hinaus nutzen werden.“

Die Speicherung von Microsoft 365-Cloud-Daten auf HCP hat es der FHNW ermöglicht, die Last auf einem teureren Primärspeichersystem zu reduzieren und die Datenaufbewahrung von nur einem Monat auf fünf Jahre zu erhöhen. Dies hat dem Team viel mehr Flexibilität bei der Bearbeitung von Support-Anfragen von Studierenden und Mitarbeitenden gegeben.

„Der schnellere Zugriff auf gelöschte Daten macht für unsere Nutzer einen echten Unterschied und verbessert den Kundenservice“, erklärt Patrick Gebhard. „In der Vergangenheit mussten wir aufgrund von Kosten- und Kapazitätsbeschränkungen bei der Wiederherstellung älterer Daten das richtige Band finden. Der gesamte Prozess konnte Tage dauern. Jetzt können wir während einer interaktiven Sitzung mit unseren Nutzern alles innerhalb von Minuten wiederherstellen. Der Prozess ist sehr schnell und reibungslos, was Servicequalität und Nutzerzufriedenheit steigert.“

Die FHNW verzeichnet enorme Leistungsverbesserungen bei ihren Backup-Prozessen. Das Speichern von Offline-Kopien auf LTO7-Bändern ist nun 3- bis 4-mal schneller. Dies hilft der FHNW, die Datenresilienz weiter zu erhöhen und Geschäftsrisiken zu minimieren. „Wir waren überrascht, wie viel schneller unsere Band-Backups jetzt mit HCP sind“, sagt Patrick Gebhard. „Wir konnten auch Abläufe optimieren und Kosten einsparen, da wir unsere Band-Backups jetzt mit 40 % weniger Laufwerken verwalten können.“

Das Speicher-Upgrade hat auch die Nachhaltigkeit im Rechenzentrum verbessert, ein wichtiger Aspekt für die FHNW. Der neue, effiziente primäre Backupspeicher hat den Stromverbrauch um 40 % gesenkt.

Patrick Gebhard fasst zusammen: „Mit der kosteneffizienten Hitachi Vantara-Speicherlösung, die von unserem Partner Sonio entwickelt wurde, können wir nun endlich Best Practices für Backups wie die 3-2-1-Regel befolgen, indem wir eine weitere Datenkopie auf einem anderen Medium an einem dritten Standort vorhalten. Alles in allem profitieren wir von einer schnelleren Backup-Leistung und einer verbesserten Resilienz gegen Cyberbedrohungen und andere Sicherheitsrisiken.“


„Mit unserer umfassenden Expertise im Bereich Cloud- und Datenlösungen haben wir genau verstanden, was die FHNW benötigt. Die HCP bietet der FHNW neue Objektspeicherfunktionen zur Optimierung und Standardisierung der Abläufe.“

Sasa Gržinić , Head of Marketing & Partner Management, Sonio AG

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