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Die Leistung von verteilter Infrastruktur und Storage am Edge

Melissa Zelyez Melissa Zelyez
Sr. Product Marketing Manager, Enterprise Applications & Databases

27. April 2026


Unternehmen stehen vor einem der bedeutendsten Infrastrukturwechsel seit einem Jahrzehnt. Angesichts der zunehmenden Einführung von KI, eskalierender Anforderungen an die Datensouveränität und angesichts des branchenweiten Trends weg von herkömmlichen Virtualisierungs-Stacks stehen Unternehmen unter Druck, schneller zu agieren – ohne Kompromisse bei Ausfallsicherheit, Kontrolle oder Budget einzugehen.

Aktuelle Branchendaten unterstreichen diese Dringlichkeit. Analysten berichten, dass die hybride Cloud das bevorzugte Modell ist, um auf eine immer anspruchsvollere Risiko- und Governance-Landschaft zu reagieren, angetrieben durch Anforderungen an Leistung, Compliance und Kostenoptimierung. Da IT-Führungskräfte erwarten, ihre KI-Investitionen in den nächsten zwei Jahren um 70 % zu steigern, müssen Unternehmen sowohl Rechen- als auch Datenplattformen modernisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Diese Dynamik beschleunigt den Trend zu Lösungen, die Cloud-konsistente Abläufe direkt in die Rechenzentren der Kunden und an Edge-Standorte bringen. Genau deshalb hat Microsoft kürzlich bekannt gegeben, dass Azure Local mit SAN-Unterstützung auf validierter Hardware von Hitachi Vantara verfügbar ist, angetrieben durch Virtual Storage Platform One (VSP One). Damit positioniert sich Hitachi Vantara als vertrauenswürdiger Infrastruktur- und Storage-Partner auf Enterprise-Niveau für Azure Local.

Vorteile von verteilter Infrastruktur und Storage am Edge

Warum findet dieser Wandel in der Branche statt? Im Folgenden finden Sie einige Gründe, warum Unternehmen motiviert sind, sich auf die Kombination aus verteilter Infrastruktur und Storage am Edge einzulassen:

  1. Virtualisierung ohne Unterbrechung modernisieren. Wechseln Sie reibungslos weg von älteren Hypervisoren – ohne aufwendige Migrationen und mit vertrauten SAN-basierten Abläufen.
  2. Überall konsistente Abläufe ausführen. Verwalten Sie Core, Edge und Cloud über eine einheitliche Steuerungsebene.
  3. IT-Kosten durch intelligente Workload-Platzierung senken. Optimieren Sie Ihre Ausgaben, indem Sie Workloads dort platzieren, wo sie am besten performen und am wenigsten kosten – ob Edge, Rechenzentrum oder Infrastruktur.
  4. Schnell skalieren – vom Rechenzentrum bis zum Edge. Erweitern Sie Kapazitäten oder Standorte schnell mit der Vorhersehbarkeit, Leistung und linearen Skalierbarkeit der Datenplattform.
  5. Tägliches Management vereinfachen. Reduzieren Sie den Betriebsaufwand durch automatisierte Bereitstellung und Lifecycle-Management.
  6. Strenge Anforderungen an Datenresidenz und Compliance erfüllen. Bewahren Sie sensible Workloads lokal (On-Premises) auf und behalten Sie dabei die Cloud-konsistente Kontrolle und integrierte Verschlüsselung bei.
  7. Sicherheit und Verfügbarkeit stärken. Erreichen Sie eine Verfügbarkeit von 99,999999 % und integrierte Cyber-Resilienz – ganz ohne Add-ons von Drittanbietern.
  8. Energie-, Platz- und Kühlbedarf reduzieren. Verbessern Sie Nachhaltigkeit und Effizienz durch eine kompakte, energieeffiziente Architektur.
  9. Einführung von Hybrid Clouds beschleunigen. Integrieren Sie lokale Workloads nahtlos in Datendienste und moderne App-Plattformen.
  10. Hochleistungs-KI überall ausführen. Unterstützen Sie GPU-beschleunigte KI für sichere, ultraschnelle KI am Edge oder in Ihrem Rechenzentrum.

Echte Ergebnisse in verschiedenen Branchen

Die Flexibilität dieser Art von Lösung ermöglicht es Unternehmen, in ihrem eigenen Tempo zu modernisieren – unabhängig davon, ob es sich um eine Cloud-verwaltete oder eine selbst verwaltete Bereitstellung handelt. In Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Telekommunikation und Behörden setzen Unternehmen auf verteilte Infrastruktur und Storage, um:

  • Datensouveränität und Compliance gewährleisten: Gesundheitsdaten gehören zu den sensibelsten Datenarten überhaupt und unterliegen Vorschriften wie HIPAA, HITECH, DSGVO und regionalen Gesundheitsdatengesetzen. Eine verteilte Infrastruktur ermöglicht es, Patientenakten, Bilddaten und klinische Systeme in zugelassenen Einrichtungen oder Jurisdiktionen zu belassen und gleichzeitig Hybrid-Cloud-Analysen, Interoperabilität und Zusammenarbeit zu unterstützen.
  • Virtualisierung kostengünstiger modernisieren: Netzwerkfunktionen – wie Core-Routing, Paket-Gateways und Teilnehmerdienste – wurden zunehmend von proprietärer Hardware auf virtualisierte Netzwerkfunktionen (VNFs) verlagert. Verteilte Plattformen modernisieren die Virtualisierung für Telekommunikations-Workloads, reduzieren die Hardwareabhängigkeit, senken die Betriebskosten und verbessern die Skalierbarkeit bei gleichbleibender Zuverlässigkeit auf Carrier-Niveau.
  • KI-Einführung mit leistungsstarken Datenplattformen beschleunigen: Betrugserkennung und Kreditrisikomodellierung basieren zunehmend auf KI. Banken können leistungsstarken, verteilten Storage und Compute bereitstellen, um massive Transaktionsströme in Echtzeitmodelle einzuspeisen. Data Scientists trainieren KI-Modelle anhand historischer Daten in zentralisierten Umgebungen, während die Inferenz näher am Live-Transaktionssystem ausgeführt wird, um Entscheidungen mit geringer Latenz zu treffen – Zahlungen zu genehmigen, Anomalien zu kennzeichnen oder eine erweiterte Authentifizierung (Step-up Authentication) innerhalb von Millisekunden auszulösen.
  • Verteilte, ausfallsichere Edge-Umgebungen bereitstellen: Viele behördliche Einsätze finden in Umgebungen mit getrennter, eingeschränkter oder intermittierender Verbindung statt, wie z. B. in Außenstellen, Notfalleinsatzzonen, Transportknotenpunkten, Militärbasen und Grenzregionen. Die verteilte Edge-Infrastruktur stellt sicher, dass lokale Systeme betriebsbereit und ausfallsicher bleiben und Daten synchronisiert werden, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist.
  • VM- und Container-Abläufe unter einem gemeinsamen Hybrid-Cloud-Modell vereinheitlichen: Ältere klinische Anwendungen laufen auf VMs, während neuere digitale Gesundheitsdienste, Patientenportale und Interoperabilitätsdienste zunehmend Container nutzen. Eine einheitliche Hybrid-Cloud-Plattform ermöglicht es IT-Teams, beide Anwendungsmodelle konsistent zu verwalten.
  • Die richtigen Workloads ermöglichen: Verschiedene Healthcare-Workloads haben unterschiedliche Anforderungen. Latenzsensitive klinische Systeme bleiben nah am Ort der Patientenversorgung, während Analysen, Forschungs-Workloads, Kollaborationstools und Dienste ohne geschützte Gesundheitsdaten (PHI) in zugelassene Cloud-Umgebungen skaliert werden können.
  • Unterstützung für KI/ML, GPU-Beschleunigung und Edge-Processing: Von Computer Vision für den Transport und die öffentliche Sicherheit bis hin zu prädiktiven Analysen für die Infrastrukturwartung erfordern moderne Behördenanwendungen GPU-Beschleunigung und lokale Verarbeitung. Verteilte Plattformen unterstützen KI/ML in zentralen Rechenzentren und an Edge-Standorten und sorgen so für geringe Latenzen und Ausfallsicherheit bei geschäftskritischen Aufgaben.

Ein modernes Erlebnis auf Enterprise-Niveau – überall

Hitachi Vantara’s Integrated Solutions (HIS) mit Microsoft Azure bietet Unternehmen eine nahtlose, Cloud-verwaltete oder lokale (On-Premises) Alternative zur herkömmlichen Virtualisierung – ohne Kompromisse bei Leistung, Zuverlässigkeit oder Kontrolle einzugehen. Es ist das Framework für integrierte Lösungen von Hitachi Vantara zur Bereitstellung validierter, Microsoft-ready Hybrid-Cloud-Infrastrukturen, die Folgendes kombinieren:

  • Microsoft-Plattformen wie Azure Arc, Azure Local und Windows Server (Hyper-V / WSFC)
  • Hitachi-Infrastruktur wie VSP One Block (SAN – on-prem) / VSP One SDS Cloud (SAN – Cloud) und Hitachi Advanced Server (Compute)
  • Geistiges Eigentum im Zusammenhang mit Hitachi-Lösungen wie Referenzarchitekturen (RAs); zertifizierte Hardware-Stacks und Best Practices sowie Automatisierungs-, Lifecycle- und Integrationsmuster

Die Lösung bietet eine nahtlose VMware-Alternative mit der Möglichkeit, zwischen der Cloud-verwalteten Steuerungsebene von Azure Local oder einem unabhängigen WSFC-Modell zu wählen – bei gleichzeitiger Beibehaltung vertrauenswürdiger SAN-Datendienste und Notfallwiederherstellung (Disaster Recovery). Sie bietet zudem eine Migration ohne Unterbrechung (No-Forklift-Migration) unter Verwendung eines externen SAN-Anschlusses für eine risikoarme Modernisierung.

Die Nutzung von Hitachi Vantara-Lösungen bedeutet auch, dass Unternehmen zertifizierte Leistung erwarten können, einschließlich einer Latenz im Submillisekundenbereich, einer Verfügbarkeit von 99,999999 %, einer Datenreduktion von 4:1 und einer 100 % Datenverfügbarkeitsgarantie. Im Hinblick auf KI- und Hybrid-Cloud-Bereitschaft bietet Hitachi Vantara zudem Unterstützung für AKS, GPU-Workloads und konsistente Abläufe vom Core bis zum Edge.

Dies ebnet den Weg für ein konsistentes, konformes und Cloud-ähnliches Betriebsmodell über Rechenzentren, verteilte Edges und regulierte Umgebungen hinweg.

Finden Sie heraus, wie Hitachi Vantara und Microsoft Azure Local Sie bei der Modernisierung Ihrer Hybrid Cloud und der Beschleunigung digitaler Innovationen unterstützen können.


Melissa Zelyez

Melissa Zelyez

Melissa Zelyez is Sr. Product Marketing Manager, Enterprise Applications & Databases at Hitachi Vantara. Connect with her on LinkedIn.