Freistaat Bayern beschleunigt die Digitalisierung

Kosteneinsparung durch intelligentes Speicherkonzept von Hitachi Vantara

Herausforderung: Optimierung von Speicherprozessen und -plattformen zur Bewältigung des Datenwachstums sowie weiterer öffentlicher Online-Dienste.

Lösung: Einführung eines objektbasierten „Digitalisierungsspeichers“ auf Basis einer Hitachi Vantara-Plattform, die das Backup vereinfacht und die Datensicherheit stärkt.

Ergebnisse

  • Besseres Erlebnis für Nutzer staatlicher IT-Dienstleistungen durch schnelleren und sichereren Datenzugriff.
  • Deutliche Reduzierung der Speicherkosten pro Gigabyte.
  • Beschleunigung von Verwaltungsprozessen.
  • Massiv skalierbare Speicherkapazität zur Unterstützung neuer digitaler Initiativen.

Das IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern unterstützt die Digitalisierung der bayerischen Verwaltung mit intelligenter Datenspeicherung

Die Herausforderung: Datenwachstum und Digitalisierung

Vor gut 200 Jahren konzipierte der Politiker Maximilian Joseph von Montgelas eine umfassende Modernisierung der Verwaltung Bayerns. Unter dem Begriff „Montgelas 3.0“ findet nun die digitale Transformation der bayerischen Verwaltung statt. Die zentrale E-Government-Plattform „BayernPortal“ bietet Bürgern und Unternehmen einen einheitlichen Zugang zu staatlichen und kommunalen Verwaltungsdienstleistungen.

IT-DLZ

Staatliche IT-Dienstleistungen

Industrie:

Verwaltung

Hitachi Data Ingestor

SOFTWARE

Hitachi Data Ingestor

Das IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern (IT-DLZ) ist der zentrale IT-Dienstleister für die Landesverwaltung und Fachgerichte in Bayern. Es hat die Aufgabe, leistungsfähige und zukunftsorientierte E-Government-Anwendungen bereitzustellen und zu betreiben. Das IT-DLZ stellt Dienste, Systeme und Kommunikationsplattformen zur Verfügung, die diesen Verfahren zugrunde liegen. Die jeweiligen Fachbehörden spielen eine Schlüsselrolle wenn es darum geht, in ganz Bayern öffentliche Dienstleistungen sicher bereitzustellen. Über 400 IT-Spezialisten unterstützen zahlreiche Ministerien und Behörden mit einem umfassenden IT-Portfolio, das auch die Anwendungsentwicklung beinhaltet.

Das ohnehin schon kräftige Datenwachstum und der massive zusätzliche Bedarf in Folge der Digitalisierungsinitiative brachte die etablierte Speicherinfrastruktur des IT-DLZ an ihre Kapazitätsgrenzen. „In den letzten drei Jahren lag unser jährliches Wachstum beim Datenvolumen bei etwa 60 %“, berichtet Christian Stangl, Referatsleiter Speicherinfrastruktur und dezentrale IT-Infrastrukturen. Die Speicherung von Luftbildern mit immer höherer Auflösung ist einer der Gründe für diesen immensen Zuwachs. Der Aufbau eines digitalen Staatsarchivs ist ein weiteres Beispiel datenintensiver Anwendungen.

Gesucht wurde daher eine Speicherlösung für Massendaten, die Zuverlässigkeit bei guter Wirtschaftlichkeit bietet und über moderne Schnittstellen verfügt. Zugleich sollte sie eine Verbesserung der Speicherversorgung von Außenstellen ermöglichen.

Hitachi Vantara bietet uns eine sehr gute Basis für die sichere und wirtschaftliche Datenspeicherung. Dies hilft dem IT-DLZ ganz wesentlich, seine Aufgaben bei der Digitalisierung der bayerischen Verwaltung zu erfüllen.
– Christian Stangl, Referatsleiter Speicherinfrastruktur und dezentrale IT-Infrastrukturen, IT-DLZ Bayern

Lösung: Vereinfachte Datensicherheit und Speicherung über mehrere Standorte hinweg

Bereits seit 2007 unterstützt Hitachi Vantara den Freistaat Bayern bei der Optimierung der Datenspeicherung und -verwaltung. Eine besondere Herausforderung war der große Rechenzentrumsumzug im Jahr 2012, bei dem die IT-Infrastruktur von der Münchner Innenstadt an den neuen Standort im Osten der Landeshauptstadt umgesiedelt wurde. Ab dem Jahr 2015 stand dann eine weitere Konsolidierung der Rechenzentren des Landes an. Vorgabe der Staatsregierung war es, die gesamte IT mit Ausnahme von Steuerverwaltung, Justiz und Polizei im IT-DLZ zu bündeln.

Um die digitalen Vorhaben umsetzen zu können, entschied sich das IT-DLZ, seine bestehende Speicherinfrastruktur bestehend aus Block-, File- und Tape-Storage durch einen Object-Storage zu ergänzen. Dies stellte einen guten Kompromiss hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Kosten dar. Die Implementierung einer Hitachi Content Platform (HCP) und des Hitachi Data Ingestor (HDI) ermöglichte dem Rechenzentrum zudem, dem Ziel der automatischen Trennung von „heißen“ und „kalten“ Daten näherzukommen.

In intensiver Zusammenarbeit zwischen Hitachi Vantara und dem IT-DLZ wurde ein praxisnahes „Proof of Concept“ durchgeführt, um die Eignung der neuen Plattform zu bewerten. Im Rahmen umfangreicher Tests, wurden die Funktionalität und Performance des Systems innerhalb der vorhandenen RZ-Infrastruktur evaluiert.

Hitachi Vantara veranstaltete auch mehrere Workshops, um dem IT-DLZ-Team das notwendige Wissen zu vermitteln und Anwendungsentwicklern und sonstigen Interessenten innerhalb der staatlichen Verwaltung die Möglichkeiten der Plattform zu erklären. "Hitachi Vantara war in jeder Phase der Implementierung dabei. Die Workshops ermöglichten es auch unseren Kunden, ihre individuellen Fragestellungen zu klären", sagt Stangl.

Das IT-DLZ hat zwei HCP-Lösungen eingesetzt, die objektbasierten Speicher für unstrukturierte und große Datenmengen bereitstellen, sowie eine dritte Instanz für die Wiederherstellung nach einem Ausfall. "Der objektbasierte Speicheransatz von Hitachi Vantara bietet uns die Skalierbarkeit und Sicherheit, die wir benötigen. Gleichzeitig reduziert er die Kosten pro Gigabyte und den Platzbedarf im Rechenzentrum", erklärt Stangl.

Dank der Schnittstellen Amazon S3 und OpenStack SWIFT kann der Freistaat heute Verfahren entwickeln, die die Vorteile von Object Storage direkt nutzen, wie z.B. umfangreiche applikationsspezifische Metadaten.

Mehrere Behördenstandorte verfügen mittlerweile über virtuelle oder physische HDI-Installationen mit Fileserver-Funktionalität. Diese bieten Remote-Benutzern lokalen Cache-Speicher für aktive Daten. Gleichzeitig werden alle Daten auf die zentrale HCP-Infrastruktur repliziert, wodurch die Kapazitäten an den entfernten Standorten niedrig gehalten werden können und die Daten optimal geschützt sind.

Bei großen Informationsmengen ist es neben kurzen Sicherungszeiten unerlässlich, Dateien im Bedarfsfall schnell und einfach wiederherstellen zu können. Durch die versionierte und überschreibungssichere Speicherung an mehreren Standorten sind die Daten optimal geschützt.

Die mandantenfähige Hitachi Vantara-Lösung vereinfacht auch die Sicherstellung der Compliance bei der Speicherung von Verwaltungsdaten, indem sie beispielsweise die Definition von Verfallsdaten oder Aufbewahrungsfristen ermöglicht. Anhand digitaler Signaturen wird die Datenintegrität eines jeden Objekts gewährleistet.

Das Ergebnis: Mehr Digitalisierung mit kostengünstigerem Speicher

Die Hitachi Vantara-Lösung hat dem Freistaat Bayern geholfen, Verfahren zu optimieren und verwaltungstechnische Abläufe zu beschleunigen. Sie wird künftig eine wichtige und zentrale Rolle bei weiteren E-Government-Anwendungen, die den Bürgern und Unternehmen in Bayern sukzessive zur Verfügung gestellt werden, haben.

Mit diesem neuen Ansatz für die Datenspeicherung profitiert die staatliche Verwaltung von einem schnelleren Zugriff, mehr Sicherheit und einer modernen Technik. Bisher manuelle Tätigkeiten können mit Hilfe des neuen Systems leichter in die digitale Zukunft überführt werden.

Obwohl ein erheblicher Anteil der Daten inaktiv wird, sobald diese aufgenommen sind, müssen sie dennoch sicher über einen sehr langen Zeitraum aufbewahrt werden. Mit der Hitachi Vantara-Lösung kann das IT-DLZ den Verbrauch von teurer Tier-1-Speicherkapazität deutlich reduzieren. Darüber hinaus ist geplant, mit der Lösung in Zukunft ein vollautomatisches hierarchisches Speichermanagement zu implementieren.

"Mit unserem Block Storage, bei dem eine sehr hohe Performance im Vordergrund steht, können wir 0,65 PB Daten auf einem Quadratmeter Rechenzentrumsfläche speichern. Mit dem Object Storage bringen wir 6,25 PB auf dem gleichen Platz unter und erreichen damit eine fast zehnfach höhere Speicherdichte. Zugleich haben sich die Kosten pro Gigabyte drastisch reduziert", sagt Stangl.

Das IT-DLZ ist nun bestens gerüstet, um dem Datenwachstum zu begegnen, das aus immer mehr Online-Diensten und digitalisierten Prozessen resultiert. Eine intelligente Verwendung von Metadaten für die gespeicherten Informationen wird auch die Einführung neuer Dienste unterstützen.

"Hitachi Vantara bietet uns eine sehr gute Basis für die sichere und wirtschaftliche Datenspeicherung. Dies hilft dem IT-DLZ ganz wesentlich, seine Aufgaben bei der Digitalisierung der bayerischen Verwaltung zu erfüllen.", so Stangl abschließend.

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