SFS Group macht mit neuer Private Cloud Infrastructure von Hitachi den Schritt in eine erfolgreiche Zukunft

Die SFS Group, einer der weltweit führenden Anbieter von mechanischen Befestigungssystemen und Präzisionsformteilen, erkannte, dass seine Infrastruktur sich dem Ende seines Lebenszyklus näherte. Auf der Suche nach einer neuen Infrastruktur-Lösung beschloss das Unternehmen, die Gelegenheit zu nutzen, bei der Modernisierung alle Aspekte seines Rechenzentrums einer Prüfung zu unterziehen. SFS entschied sich für eine vollständig automatisierte und integrierte Konvergenzlösung von Hitachi, um eine Private Cloud mit Hitachi Unified Compute Platform for VMware vSphere aufzubauen.

Ergebnisse

  • Total Cost of Ownership (TCO): etwa 20 % reduziert
  • Effizientere und effektivere Unterstützung der Geschäftsprozesse
  • Mehr Unabhängigkeit und Flexibilität
  • Eine einzige, vereinheitlichte Verwaltungsoberfläche

Informationen zum Unternehmen SFS Group

Die SFS Group (http://www.sfs.biz) hat seinen Ursprung in der 1928 in Alstätten (Schweiz) gegründeten Eisenwarenhandlung Stadler. Seit nunmehr mehr als 80 Jahren ist das Unternehmen seitdem stetig gewachsen. Neue Technologien wurden erfolgreich implementiert, und seit den 1970er Jahren kamen immer wieder neue Produktionsstätten und Marketing-Organisationen hinzu – zunächst in europäischen Ländern, dann weltweit. Die SFS Group beliefert verschiedene Märkte, insbesondere solche, die auf Kaltumformungstechnologien aufbauen. Hierzu zählen die Branchen Automobilindustrie, Bau, Eisenwaren, Elektro-, Elektronik- und Luftfahrtindustrie, sowie die Medizintechnik.

Mit dem Börsengang 2014 hat sich die SFS Group eine noch breitere Basis als unabhängiges, autonomes Unternehmen geschaffen. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 1,38 Mrd. SF und beschäftigte weltweit rund 8300 vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter.

Die Grundvoraussetzung für diesen Erfolg von SFS war dabei stets das nachhaltige Engagement, seinen Kunden einen Mehrwert zu schaffen. Mit demselben Engagement trat die SFS Group in das Informationszeitalter ein, weil man erkannte, dass eine funktionierende IT heutzutage das Herzstück eines jeden Unternehmens darstellt. Die besondere Herausforderung dabei war, das gesamte System mit allen seinen Komponenten zu integrieren, um im gesamten Unternehmen leistungsfähige Prozesse zu etablieren und es der IT zu ermöglichen, einen wertvollen Beitrag zu innovativen Lösungen zu leisten.

SFS-Gruppe

SFS-Gruppe

INDUSTRY

Developer and Manufacturer: Fastening Systems and Precision Formed Parts

SOLUTIONS

Private Cloud

Converged

Hitachi Unified Compute Platform for VMware vSphere

HARDWARE

Hitachi: Unified Storage (HUS VM and HUS 130)

Compute Blade 520

Unified Compute Platform 300

NAS Platform

SOFTWARE

Hitachi: Data Protection Suite, powered by Commvault, and Unified Compute Platform Director

Herausforderung

Die bisherige zentrale Speicherinfrastruktur der SFS Group hatte das Ende seines Lebenszyklus erreicht. Nach einer sorgfältigen Marktanalyse beschloss das Unternehmen, den großen Schritt zu wagen und alle Komponenten seiner zwei Rechenzentren zu ersetzen. Diese bildeten das Herzstück einer innovativen globalen IT-Architektur, unterstützten unternehmenskritische Anwendungen zu 100 % und stellten 90 % der vom internen Service-Provider SFS Services angebotenen Datenspeicherkapazität.

Die Zukunftsorientiertheit von SFS Group zeigt sich auch in dem von HDS und seinen Partnern LANexpert und VMware implementierten neuen, hochmodernen Computersystem.

Patrick Bichler, Leiter der Infrastruktur in der IT-Abteilung des Unternehmens, erinnert sich: „Wir standen vor der Entscheidung, entweder die bisherige Systemarchitektur beizubehalten und einzelne Systeme nach und nach zu ersetzen, oder die gesamte Struktur des Rechenzentrums komplett zu ändern.“ Für das Unternehmen stellte dies beim Kauf und der Implementierung einer Gesamtlösung eine einzigartige Gelegenheit zur Harmonisierung der IT-Landschaft dar. Die neue Lösung befand sich auf dem neuesten Stand der Technik und bot das größtmögliche Potenzial für die Wachstumsstrategie des Unternehmen, was die Erweiterbarkeit anging. Auf diese Weise blieb SFS Group seinem Innovationsgeist treu und konnte gleichzeitig jederzeit auf Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage bedarfsgerecht und flexibel reagieren. „Wir haben uns dann schließlich dafür entschieden, alle veralteten Systeme zu ersetzen“, so Bichler.

Mit dieser konvergenten Lösung haben wir eine hervorragende Basis für die künftige Entwicklung unserer Private Cloud geschaffen. Dies wurde möglich gemacht durch das unermüdliche Engagement aller am Projekt Beteiligten. Hier zeigte sich, wie wichtig gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit ist.
— Patrick Bichler, Leiter des Bereichs Infrastruktur, Corporate IT SFS Group

Lösung: Die gesamte Infrastruktur ersetzen

SFS Group beschloss, nicht nur einzelne Komponenten, sondern das Gesamtpaket zu betrachten. Das Paket beinhaltete Speicher, Netzwerk und Server und erstreckte sich hin bis zur Virtualisierungschicht, der Backup-Infrastruktur und der Archivierungsumgebung. SFS Group gab seinem ambitionierten Projekt den Namen „SFS PrivateCloud: next-Generation“. Da das Projekt so weit reichend und umfassend war, gab es natürlich einen besonders anspruchsvollen Anforderungskatalog. Sechs Lösungsanbieter nahmen die Herausforderung an und reichten ihre Konzepte ein. Die SFS Group entschied sich für eine vollständig automatisierte und integrierte Konvergenzlösung, die auf Hardware und Software von Hitachi basierte und durch die Servervirtualisierungstechnologie von VMware ergänzt wurde.

Das Konzept für diese Lösung wurde vom Hitachi Channel-Partner LANexpert entwickelt, einem Systemintegrator für Infrastrukturlösungen und Services im Bereich ICT (Information and Telecommunications Technology). LANexpert hatte erkannt, dass die SFS Group weitestgehend die notwendigen Voraussetzungen für die Implementierung einer konvergenten Lösung erfüllt. Patrick Ackermann, Business Development Manager bei LANexpert erklärt hierzu: „Neben der erforderlichen Harmonisierung von Beschaffungszyklen muss gewährleistet sein, dass die Workloads integriert werden können. Außerdem ist es erforderlich, dass die Geschäftsprozesse angepasst werden können. All diese Voraussetzungen waren bei SFS Group gegeben. Dadurch konnte wir ein maßgeschneidertes Konzept vorlegen.

Patrick Bichler (SFS Group) bestätigt, das die Mitbewerber nichts vergleichbares zu bieten hatten. „LANexperts Lösungsvorschlag erfüllte unsere Anforderungen zu 100 % und bot zudem die beste Zukunftsperspektive“, erklärt er. „Uns gefiel auch der der Einzelanbieter-Ansatz, d.h. die komplette Lösung aus einer Hand beziehen zu können, was ganz unseren Vorstellungen bzgl. Implementierung und Support entsprach. Das Gesamtpaket, bestehend aus technischer Kompetenz, Technologie und besonders der softwarebasierten Funktionalität einschließlich des Management-Interface, überzeugte uns schlussendlich.“

Effizientere Prozesse durch innovative Ansätze

Konvergente Lösungen integrieren Server, Speicher, Netzwerk und die zugehörige Management-Software. Dadurch entfällt die zeitraubende Integration einer Vielzahl von Hardware-Komponenten, die bei anderen Lösungen nötig ist. Die von LANexpert vorgeschlagene konvergente Lösung basiert auf der Hitachi Unified Compute Platform for VMware vSphere. Diese äußerst flexible Lösung ermöglicht eine rasche Provisionierung von Rechenzentrumsoptionen und eine hocheffiziente Ressourcenzuteilung für Cloud-Umgebungen. Mit dieser vollständig automatisierten Lösung können mithilfe eines einzigen Management-Portals alle Ressourcen sowie Server, Speicher und Netzwerkoptionen geladen, provisioniert, ausgeführt und überwacht werden. Die neue Backup-Lösung basiert auf der von Commvault unterstützten Hitachi Data Protection Suite.

Der Implementierung der konvergenten Lösung bei SFS Group lag ein ambitionierter Zeitplan zugrunde. Nur drei Monate nach der Vertragsunterzeichnung fanden schon die ersten Migrationen von virtuellen Systemen und Datenspeicher statt. Dies war der hervorragenden Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten zu verdanken. „Innovation bedeutet, Herausforderungen anzunehmen und immer wieder neue Lösungen zu entwickeln. Wir haben viel voneinander gelernt“, fasst Patrick Bichler zusammen.

Auch die Umsetzung der organisatorischen Änderungen erfolgte unter dem Aspekt des Teamgeists und so wurde das Speicher- und Netzwerk-Team mit den für Virtualisierung, Server und Backup-Umgebung verantwortlichen Managern zusammengeführt. „Noch vor Projektstart konnten wir schon die Teams zusammenstellen und die jeweiligen Lösungsspezialisten für die Konvergenzlösung benennen“, erklärt Urs Lüchinger, Team Leader für Core&Windows Infrastructure be SFS Group.

„Somit waren die verschiedenen Administratoren nicht nur „beteiligt“, sondern waren aktiv in das Projekt eingebunden. Das vorher übliche Schubladendenken war schnell Geschichte. Was mir sehr gefallen hat: typische Netzwerkaufgaben konnten im Verlauf des Projekts je nach Bedarf auch von Microsoft ® Windows ® Administratoren übernommen werden und deren Aufgaben wiederum von Netzwerkern. Dies war für mich die Bestätigung, dass die zentrale Verwaltung dieser Lösung gut funktionierte und wir nun tatsächlich „konvergent“ waren“, erklärt Bichler. „Ab dem Sommer 2015 werden neue Trainees nicht mehr nach traditionellem Muster ausgebildet; wir verfolgen stattdessen den „konvergenten“ Ansatz.“ Pio Franco, der erste Converged Systems Engineer bei SFS Group fügt hinzu: „Die Kooperation mit Hitachi und LANexpert ist fantastisch. Wenn Probleme auftauchen, werden Lösungen gemeinschaftlich erarbeitet und umgesetzt.“

Die Vorteile: Deutlich geringerer Zeitaufwand und Kosteneinsparungen

Vorrangiges Ziel der SFS Group war es in diesem Projekt, die IT-Infrastruktur so zukunftssicher wie möglich zu modernisieren. Was heißt das aber im Detail? Und wie genau sehen die Vorteile für das Unternehmen aus? Die Antwort lässt sich am besten anhand eines Beispiels erklären. Die internen Bestellvorgänge und die Strukturen haben sich deutlich verändert, seit SFS Group die konvergente Lösung einsetzt.

Vormals löste die Provisionierung neuer Serverkapazitäten einen Bestellvorgang aus, der bis zu zwei Tagen dauerte, da die Workflows mehrerer Teams beteiligt waren. Der Vorgang beinhaltete nicht nur die technische Provisionierung, sondern auch die komplette Konfiguration eines Servers mit den SFS-Software-Paketen. Im Gegensatz dazu können Bestellanforderungen im Self-Service-Verfahren anhand eines standardmäßigen Service-Katalogs bearbeitet werden, da die Prozesse heutzutage automatisiert sind. Dadurch sind die Techniker in der Lage, innerhalb weniger Minuten die Konfiguration vorzunehmen und der vollständig konfigurierte Server steht bereits nach 2 Stunden zur Verfügung. „Für unsere Systemtechniker bedeutet das, dass sie mehr Zeit für Aus- und Fortbildungsprogramme haben und mehr Verantwortung übernehmen können, also im klassischen Sinne eine Aufwertung und Bereicherung ihres Arbeitsplatzes erfahren. Zusatzqualifikationen sind wichtig, denn das vereinte Core&Windows Infrastructure-Team hat nun die Verantwortung für alles Schichten (Netzwerk, Speicher, Server, Virtualisierung und Backup). Um sicherzustellen, dass das Wissen bezüglich des Systembetriebs dieser Lösung effektiv weitergegeben und intern gefestigt wird, wurde großer Wert darauf gelegt, die für den Betrieb Verantwortlichen in den Entscheidungs- und Implementierungsprozess mit einzubinden. Dieser Ansatz hat sich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt gemacht. Alles in allem, so kalkuliert die SFS Group, konnten bei den internen und externen Benutzern dieser Cloud-Infrastruktur Kosteneinsparungen von rund 20 % erzielt werden.

Verdienter Erfolg durch ein starkes Team

Dieses zukunftsorientierte Projekt stellte jedoch nicht nur für die SFS Group einen Meilenstein dar. Auch für Hitachi war diese Kooperation etwas ganz Besonderes, wie Stefan Girschweiler, Pre-Sales Consultant bei Hitachi, betont: „Erstmals konnten wir – zusammen mit unserem Partner LANexpert – ein ganzes Rechenzentrum mit Hitachi-Produkten ausstatten: angefangen bei Speicher und Netzwerk, über Server und Virtualisierung, bis hin zu Archivierungslösungen und Backup-Infrastruktur. Wir sind davon überzeugt, dass von diesem, auf dem SFS-Modell basierenden Betriebskonzept, viele unserer Kunden in den kommenden Jahren profitieren werden, denn das Potenzial und die Stärken der HDS-Produkte werden bei uns optimal genutzt.

 

Für Martin Schnider, Country General Manager bei Hitachi Switzerland, ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. „In diesem Projekt konnte HDS zeigen, dass uns der Schritt vom bloßen Anbieter von Enterprise Storage Systems zum Anbieter kompletter Technologien und Lösungen für IT-Infrastrukturen gelungen ist. Die Kooperation mit starken Partnern wie LANexpert spielt dabei eine große Rolle“, so Schnider.

Nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden werden von den vorgenommenen Veränderungen profitieren. Davon ist Patrick Bichler (Leiter der SFS Infrastruktur) überzeugt. Er erklärt hierzu: „Mit dieser konvergenten Lösung haben wir eine hervorragende Basis für die künftige Entwicklung unserer Private Cloud geschaffen. Dies wurde möglich gemacht durch das unermüdliche Engagement aller am Projekt Beteiligten. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit ist.“

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