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Ermöglichung von strategischem Wachstum und Innovation durch zukunftsweisenden Wechsel zu Red Hat OpenShift

Übersicht

Herausforderung

  • VMware-Lizenzkosten vermeiden und Betriebsabläufe durch die Einführung einer zentralen Plattform für virtuelle Maschinen (VMs) und Container vereinfachen.

Lösung

  • Konsolidierung von VM- und Container-Workloads auf Red Hat OpenShift mit Speicherbereitstellung über einen Active/Active-Cluster aus Hitachi VSP One Arrays.

Ergebnis

  • Lizenzkosten um 60 % gesenkt, Verwaltung von Workloads vereinfacht, Ausfallzeiten nahezu eliminiert und Innovation gefördert.

“We are breaking new ground with Hitachi Vantara and Red Hat, doing something that could change the way we think about virtualization. Once we have proved the value of our approach, we expect many enterprises to adopt it.”

Piotr Krzak, Chief Technology Officer, Alior Bank


Herausforderung

Die 2008 gegründete Alior Bank hat sich zu einer der zehn führenden Banken und einer der bekanntesten Marken Polens entwickelt. Im Rahmen ihrer Vision für 2025–2027 strebt die Alior Bank an, ihre Marktposition durch das Angebot neuer mobiler und digitaler Bankdienstleistungen zu stärken. Gleichzeitig setzt sie weitere Initiativen um, darunter die Sicherstellung der Compliance mit neuen Vorschriften wie dem Digital Operational Resilience Act (DORA).

Um die für diese Initiativen erforderlichen technologischen Innovationen zu unterstützen, machte sich die Bank an die Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur. Ziel war die Schaffung einer herstellerunabhängigen Umgebung zur Verbesserung von Agilität, Kostenstruktur und Resilienz. Ein zentrales strategisches Projekt war die Migration von Hunderten von Workloads virtueller Maschinen (VMs) von VMware auf die Red Hat OpenShift-Plattform.

Piotr Krzak, Chief Technology Officer bei der Alior Bank, erklärt: „Derzeit betreiben wir von geschäftskritischen Systemen bis hin zu einfachen Anwendungen alles auf VMware, doch die Lizenzkosten steigen rasant. Bankweit konzentrieren wir uns darauf, unsere Betriebskosten zu senken, damit wir unsere Ressourcen auf Innovationen bündeln können.“

Durch die Nutzung von Red Hat OpenShift Virtualization kann die Alior Bank ihre VMs parallel zu ihren containerisierten Workloads auf derselben Plattform ausführen, was den Betrieb vereinfacht und die Effizienz optimiert. Da die Alior Bank jedoch zu den weltweit ersten Großunternehmen gehört, die ihre VMs auf Red Hat OpenShift Virtualization migrieren, betrat sie damit Neuland.

„Wir sind nicht zu einer Technologie gewechselt, die seit 10 Jahren ausgereift ist und für die erfahrene Entwickler zur Begleitung der Migration zur Verfügung stehen – alles war neu“, ergänzt Piotr Krzak. „Aber wir verstehen uns als Pioniere, erweitern gerne Grenzen und wagen Dinge, an die sich bisher kaum ein anderes Unternehmen herangetraut hat.“

Entscheidend für die Migration sowie die kontinuierliche Performance und Zuverlässigkeit der OpenShift-Workloads war eine neue Speicherumgebung. „Die gemeinsame Bereitstellung von Containern und virtuellen Maschinen bringt neue Herausforderungen mit sich“, fügt Piotr Krzak hinzu. „Wir benötigten außergewöhnliche Leistung sowie spezielle Funktionalitäten unter der Haube, um das Projektrisiko zu minimieren.“

Lösung

Um die Migration zu unterstützen und die Red Hat OpenShift-Plattform zukunftssicher zu betreiben, erstellte die Alior Bank detaillierte Spezifikationen für die Speicherebene, die Performance, Disaster Recovery, Skalierbarkeit, Migrationstools und mehr abdeckten. Nach der Evaluierung mehrerer Anbieter entschied sich die Bank, ihre erfolgreiche Partnerschaft mit Hitachi Vantara fortzusetzen.

Jacek Gazda, Head of Infrastructure Division bei der Alior Bank, erklärt: „Wir nutzen Speicherlösungen von Hitachi Vantara bereits seit vielen Jahren und haben innerhalb der Alior Bank ein beachtliches Know-how für die Verwaltung ihrer Arrays aufgebaut. Zudem haben wir eine hervorragende Beziehung zum lokalen Support-Team in Polen. Das gab uns die Zuversicht, dieses Projekt in Angriff zu nehmen.“

Die Gesamtlösung basiert auf einer vorab validierten Referenzarchitektur für Red Hat OpenShift und umfasst Hitachi Virtual Storage Platform One (VSP One) Block B26, VSP E1090 und VSP E990 Arrays sowie maßgeschneiderte Migrationstools.  Die Arrays werden in einem standortübergreifenden Active/Active-Cluster unter Verwendung des Hitachi global-active device bereitgestellt, um Stretched PVCs zu ermöglichen.

Die Alior Bank nutzt Hitachi Vantara CSI, wodurch OpenShift Speichervolumes aus dem VSP One Storage dynamisch bereitstellen, verwalten und automatisieren kann. In Verbindung mit der Red Hat Storage Offload-Funktion ermöglicht die Hitachi-Lösung der Bank, umfangreiche, ressourcenintensive Oracle- und PostgreSQL-Datenbank-Workloads schnell, sicher und mit minimalen Auswirkungen auf die aktive Produktionsleistung oder die Geschäftskontinuität warm zu migrieren und zu validieren.

Die Alior Bank hat die Speichersysteme erfolgreich implementiert und die erste Phase der Migrations- und Modernisierungsreise abgeschlossen. Während des gesamten Prozesses haben Hitachi Vantara und Red Hat dedizierten technischen Support vor Ort geleistet.

Um Risiken zu minimieren, verfolgt die Alior Bank eine schrittweise Migrationsstrategie, anstatt einen sofortigen Plattformwechsel für alle 5.000 VMs auf einmal zu wagen. Zunächst konzentrierte sich die Bank auf die Migration von Linux-basierten Test-, Entwicklungs- und QA-Umgebungen sowie die Feinabstimmung automatisierter CI/CD-Backup-Pipelines und rollenbasierter Zugriffskontroll-Sicherheits-Frameworks, bevor in späteren Phasen kritische Produktions- und Windows-Workloads überführt wurden.

„Mit der Zeit werden wir die VMs, die unsere Core- und Mobile-Banking- sowie CRM-Plattformen unterstützen, auf Red Hat OpenShift Virtualization migrieren“, fügt Piotr Krzak hinzu. „Für ein solches Projekt kann man nicht einfach eine Standard-Speicherlösung von der Stange verwenden – es bedurfte detaillierter Planung, erstklassiger Enterprise-Arrays und einzigartiger Funktionalitäten von Red Hat sowie Hitachi Vantara.“


„Der Betrieb von zwei Standorten in einer Active/Active-Konfiguration trägt dazu bei, unsere Kundenservices rund um die Uhr online zu halten. Dies bietet uns eine höhere Resilienz als eine standardmäßige Disaster-Recovery-Strategie mit primärem und sekundärem Rechenzentrum.“

Piotr Krzak , Chief Technology Officer, Alior Bank


Ergebnis

Mit Hitachi Vantara verfügt die Alior Bank über eine leistungsstarke Lösung, um die Migration von VMware zu unterstützen und ihre virtualisierte Umgebung zu modernisieren. Beispielsweise gewährleisten die NVMe-Laufwerke der Hitachi VSP Arrays eine hohe Performance für geschäftskritische Anwendungs- und Entwicklungs-Workloads auf Red Hat OpenShift, was Innovationen fördert und der Bank hilft, ihre strategischen Ziele zu erreichen.

Jacek Gazda ergänzt: „Die Konsolidierung von VMs und containerisierten Workloads auf Systemen von Red Hat und Hitachi Vantara erschließt erhebliche Effizienzgewinne und reduziert unseren Verwaltungsaufwand. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Kosten durch die Migration von VMware um rund 60 % senken und innerhalb von zweieinhalb Jahren einen vollständigen Return on Investment für das Projekt erzielen werden.“

Entscheidend ist, dass die Active/Active-Architektur nahezu keine Ausfallzeiten für virtuelle Maschinen und containerisierte Workloads gewährleistet, wie Piotr Krzak anmerkt: „Der Betrieb von zwei Standorten in einer Active/Active-Konfiguration trägt dazu bei, unsere Kundenservices rund um die Uhr online zu halten. Dies bietet uns eine höhere Resilienz als eine standardmäßige Disaster-Recovery-Strategie mit primärem und sekundärem Rechenzentrum.“

Die Lösungen von Hitachi Vantara bieten zudem Skalierbarkeit und Flexibilität, um das Wachstum von OpenShift-Workloads zu unterstützen. „Wir standardisieren unsere Anwendungsentwicklungs- und Bereitstellungsprozesse, sodass wir künftig denselben Ansatz für virtuelle Maschinen und Container nutzen können“, ergänzt Piotr Krzak. „Die Lösung von Hitachi Vantara liefert uns die Werkzeuge, um eine agile Anwendungsentwicklung und -bereitstellung zu unterstützen.“

Der Wechsel zu OpenShift bedeutet für die Alior Bank auch, dass sie sich erfolgreich von den Beschränkungen von Legacy-Technologien befreit und eine Umgebung geschaffen hat, die optimal geeignet ist, um Innovationen mit Microservices und KI-gestützten Anwendungen zu fördern.

Er fasst zusammen: „Gemeinsam mit Hitachi Vantara und Red Hat beschreiten wir neue Wege und tun etwas, das die Art und Weise, wie wir über Virtualisierung denken, verändern könnte. Sobald wir den Nutzen unseres Ansatzes unter Beweis gestellt haben, erwarten wir, dass viele Unternehmen nachziehen werden. Es ist ein weiteres erfolgreiches Kapitel in unserer Innovationsgeschichte.“


„Die Konsolidierung von VMs und containerisierten Workloads auf Systemen von Red Hat und Hitachi Vantara erschließt erhebliche Effizienzgewinne und reduziert unseren Verwaltungsaufwand.“

Jacek Gazda, Head of Infrastructure Division, Alior Bank , Chief Technology Officer, Alior Bank


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  • Polen, EMEA

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