BOE Technology Group nimmt Umgestaltung im Fertigungsbereich vor, implementiert Virtual Desktop Cloud mit Hitachi-Lösungen

Fallstudie

Herausforderung: Erhöhte Verfügbarkeit und Leistung für Endbenutzer

Lösung: Aufbau einer schnellen, robusten zugrundeliegenden Infrastruktur, um eine neue virtuelle Desktop-Infrastruktur (VDI)-Cloud zu unterstützen.

Ergebnisse

  • Bessere Performance
  • Besseres Endbenutzererlebnis
  • Reduzierte Gesamtbetriebskosten
  • Mehr Sicherheit
  • Geringere Komplexität

Die Herausforderung

Unterstützung der Cloud-Transformation

BOE Technology Group Company Limited (BOE) wurde im April 1993 gegründet und ist heute eines der größten börsennotierten Unternehmen (Forbes Global 2000, Ranking 2017). BOE ist ein Anbieter von IoT-Technologien, -Produkten und -Services mit drei Kerngeschäftsbereichen: Display- und Sensorgeräte, Intelligente Systeme und Gesundheitsdienstleistungen.

Die Produkte von BOE decken ein breites Anwendungsspektrum ab: Mobiltelefone, Tablets, Notebooks, Monitore, TV, Fahrzeug-Displays, digitale Informations-Displays, Wearables, sowie Produkte und Services für die Bereiche Gesundheitswesen, Finanzen, Handel uvm.

Die mehrere tausend Mitarbeiter zählende Belegschaft von BOE arbeitete im täglichen Büro- und Entwicklungsbetrieb mit traditionellen PCs. Die Wartung dieser Systeme stellte in personeller wie in finanzieller Hinsicht eine große Herausforderung dar. Bei der Verwendung dieser „traditionellen“ Systeme speicherten die Benutzer Daten mitunter auch auf ihren Laptops, sodass die Daten nicht immer gesichert werden konnten.

Aufgrund der stetig wachsenden Benutzerzahlen überlegte man sich bei BOE, die PC-Landschaft umzuwandeln, und entschied sich nach gründlicher Überlegung für eine Virtual Desktop Cloud. Zunächst sollte das Projekt 2.200 Desktops umfassen und später dann auf 4.000 Desktops skaliert werden. Das neue System sollte sich durch hohe Performance und Verfügbarkeit auszeichnen, um Boot Storms zu vermeiden, wenn sich jeden Morgen 4.000 Benutzer zur selben Zeit anmelden.

Da das Datenaufkommen rapide anwuchs, sollte die Lösung auch leicht zu skalieren sein, um den Geschäftsanforderungen in puncto Wachstum auch in Zukunft zu genügen. Nicht zu vergessen: Eine Desktop-Cloud-Projekt stellt besonders hohe Anforderungen hinsichtlich Datenschutz und Verfügbarkeit in einem 24/7-Geschäftsbetrieb.

Zusammengefasst hieß das: die neue BOE-Virtual Desktop Cloud braucht eine schnelle, robuste Infrastrukturbasis, um eine hohe Anzahl von Benutzern, den Simultanzugriff von mehr als 4.000 Desktops, 100%ige Datenzuverlässigkeit und Datenschutz unterstützen zu können. BOE entschied sich, diese großen Herausforderungen mit Hitachi-Technologie zu meistern.

BOE Technology Group

BOE Technology Group

INDUSTRY

Manufacturing: Semiconductor

SOLUTIONS

Hybrid Flash

File

HARDWARE

Hitachi NAS Platform 4060 (4 nodes)

Hitachi Virtual Storage Platform G600 (2)

SOFTWARE

Hitachi Storage Virtualization Operating System with global-active device feature, Hitachi NAS Platform entry cluster software bundle

SERVICES

Implementation services provided by Hitachi Vantara Global Services Solutions

Die BOE Technology Group hatte sich zum Ziel gesetzt, seine Infrastruktur und den Geschäftsbetrieb durch die Implementierung einer neuen, agileren Virtual Desktop Cloud-Umgebung umzugestalten. Dank der Lösungen und Services von Hitachi konnten wir dieses Ziel erreichen.
– SONG Jian, Deputy Director, Information Management Department, BOE Technology Group Co., Ltd.

Die Lösung

Desktop Cloud System

Beim Desktop-Cloud-System werden durch die spezifischen Produktionserfordernisse höhere Anforderungen an die System-Performance gestellt. Hitachi Vantara empfahl die Verwendung zweier Hitachi Virtual Storage Platform (VSP) G600-Systeme der Enterprise-Klasse mit Flash-Modulen (FMDs), um schnellste Datenzugriffe bei gleichzeitig niedriger Latenz zu gewährleisten.

Die VSP G600-Systeme unterstützen die Gesamtheit aller BOE Virtual Desktop-Benutzer. Sollte es zu einem Storage-Ausfall kommen, wären also die Arbeitsprozesse all dieser Endbenutzer davon betroffen. Aus diesem Grund hat BOE das Global-Active Device (GAD)-Feature des Hitachi Storage Virtualization Operating System (SVOS) der VSP-Systeme in einem Active/Active-Cluster implementiert, um eine kontinuierliche Anwendungsverfügbarkeit zu erreichen.

Das Desktop-Cloud-System enthält strukturierte Daten wie auch unstrukturierte Daten, wie zum Beispiel Pufferdaten des Benutzers, persönliche Daten des Virtual Desktop-Benutzers usw. Daher hat BOE zusammen mit dem geclusterten, zentralisierten VSP G600 Storage auch die hochperformante und äußerst gut skalierbare Hitachi NAS Platform (HNAS) 4060 implementiert. VSP G600 und das Global-Active Device (GAD)-Feature gewährleisten eine kontinuierliche Verfügbarkeit für unstrukturierter Daten.

Die Infrastruktur wurde vom Hitachi Vantara Global Services Solutions-Team implementiert, um eine problemlose Migration zu den neuen Systemen sicherzustellen.

Das Ergebnis

Schnell, sicher, verfügbar und skalierbar

Hohe Verfügbarkeit für kritische Systeme: Die Betriebsbereitschaft aller unternehmenskritischen Systeme ist entscheidend für den Geschäftserfolg von BOE. Die Virtual Desktop Infrastructure (VDI) unterstützt sowohl die Anwender im Office-Bereich von BOE als auch die User in der Produktlinienentwicklung. Sollten die VDI-Anwendungen ausfallen, wären also alle Produktlinien im gesamten Unternehmen davon betroffen. Durch die Implementierung der Hitachi-Lösungen ist ein ununterbrochener Geschäftsbetrieb rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, sichergestellt. Dank der durch Global-Active Device (GAD) und HNAS ermöglichten kontinuierlichen Replikation zwischen den Systemen gelang es BOE, die vorgegebenen RPO- und RTO-Ziele zu realisieren.

Erhöhte Sicherheit: Die VDI-Lösung gewährleistet, dass keinerlei BOE-Kerndaten auf den Geräten einzelner Benutzer gespeichert werden. Zur Erhöhung der Datensicherheit werden Daten werden jetzt zentral im Rechenzentrum verwaltet, wodurch verhindert wird, dass vertrauliche Informationen in die Hände unautorisierter Personen gelangen.

Weniger Komplexität: Dadurch dass die Daten der unzähligen PCs und Einzelgeräte jetzt in einem zentralisierten System gespeichert und einfacher verwaltet werden können, wurde das IT-Team entlastet. Hinzu kommt, dass sich die vereinfachte Umgebung in Zukunft wesentlich einfacher skalieren lässt.

Geringere Gesamtbetriebskosten: Dank der vereinfachten Infrastruktur sind auch die Kosten für Wartung und Energie merklich gesunken, was sich in geringeren Gesamtbetriebskosten niederschlägt.

Flash-Geschwindigkeit: Die individuell angepassten FMDs in Kombination mit flash-optimierten SVOS erhöhten sowohl die Geschwindigkeit als auch die Resilienz und sorgen für die nötige Performance, um Boot-Storm-bedingte Probleme in der VDI-Architektur zu vermeiden. Die Geschwindigkeit beim Hochfahren des Virtual Desktop Systems hat sich um den Faktor 10 erhöht. Aufgrund der allgemeinen Performance-Verbesserung und der höheren Geschwindigkeit profitieren die User von einer deutlich verbesserten VDI-Benutzererfahrung.

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