Bundespolizei erhöht die öffentliche Sicherheit in Deutschland

Einsatzoptimierungen durch Datenanalysen

Herausforderung: Angesichts der wachsenden Datenmengen benötigte die deutsche Bundespolizei eine bessere Analyselösung, um die öffentliche Sicherheit innerhalb Deutschlands und an den Grenzen aufrechtzuerhalten.

Lösung: Die Wahl fiel nicht nur wegen seiner Open-Source-Technologie auf Pentaho, sondern auch, weil es die Datenanforderungen der Bundespolizei erfüllt und zur Verbesserung der Betriebsabläufe beiträgt.

Ergebnisse

  • Injektion von Metadaten und Erfüllung von Data-Warehousing-Anforderungen
  • Konsolidierung von Daten aus unterschiedlichen Quellen an einem Ort
  • Verbesserte Autorisierungs- und Integrationsprozesse
  • Flexible Anpassung an sozialwirtschaftliche Veränderungen

Die Bundespolizei erhöht mit Pentaho von Hitachi Vantara die Sicherheit Deutschlands durch Analysen.

Die Herausforderung: Aufrechterhaltung und Verbesserung der öffentlichen Sicherheit Deutschlands

Die Bundespolizei gehört zum Innenministerium und beschäftigt 41.000 Mitarbeiter. Sie beaufsichtigt die Flugverkehrskontrolle, die Flugsicherheit, Bahnanlagen, den Grenzschutz sowie den Gewässerschutz und ist für die Reduzierung der Kriminalität in ganz Deutschland zuständig. Neben ihren Aufgaben innerhalb Deutschlands arbeiten sie weltweit mit anderen Polizeibehörden in der EU und Nachbarländern zusammen.

Die Bundespolizei entwickelt eine nicht kommerzielle Individualsoftware für Polizeibehörden. Ihre IT-Abteilung ist für die Wartung der Software zuständig. Die Programme wurden auf traditionellen Open-Source-Systemen, einschließlich Datenbanken und Hypertext-Präprozessoren (PHP) erstellt. Sie haben ein eigenes Framework, und die Software steht ausschließlich der deutschen Bundespolizei zur Verfügung. Neben dem Hauptsitz umfasst die Organisation 11 Bezirksämter, 80 Regionalbüros und 160 lokale Stellen.

Die Nachfrage nach der Spezialsoftware ist gestiegen. Andere deutsche Polizeigruppen wollten von der Bundespolizei mehr über ihre Lösung erfahren. Der Bundespolizei wurde klar, dass sie eine eigene Software erstellen musste. Wichtig war deren unterbrechungsfreie Bereitstellung. Die Tätigkeit der Bundespolizei erfordert, dass Dienste rund um die Uhr verfügbar sind.

Die deutsche Bundespolizei hat eine sehr komplexe Datenumgebung, die mit zahlreichen Systemen interagiert. Sie benötigte eine anpassungsfähige Lösung, die bei Veränderungen mitwachsen würde. Mittlerweile galt es, täglich bis zu 100.000 Datensätze zu verarbeiten. Der Entscheidungsfindungsprozess erfolgte manuell und war extrem arbeitsintensiv. Schnelle Entscheidungen hinsichtlich Kriminalitätsprävention, Flughafensicherheit oder Einwanderung waren undenkbar.

Daten wurden in Excel-basierten Systemen zusammengetragen, die aufgrund ihrer Größe schwierig zu verwalten waren. Die geringe Qualität der Daten und die zeitaufwendigen Analysen stellten für die Organisation eine Herausforderung dar.

Die Bundespolizei ist gesetzlich zur Berichterstattung hinsichtlich der Sicherheit der Bundesregierung, des Parlaments (Bundestag) und der Behörden innerhalb der EU verpflichtet. Darüber hinaus muss sie schnell auf hochkritische Anfragen reagieren können, die eine Aggregationen und Qualitätsprüfung der Daten involvieren.

Die Lösung: Open-Source-Plattform für einfache Analysen

Die Wahl fiel auf Pentaho von Hitachi Vantara. Ausschlaggebend waren die Open-Source-Technologie, die offene Schnittstelle und dass die Lösung die Datenintegrations- und Data-Warehousing-Anforderungen des Unternehmens erfüllt. Dank Pentaho kann das Unternehmen jetzt alle Daten und Analysen fristgerecht zur Verfügung stellen.

Die zuvor auf unzähligen Systemen verteilten Daten waren für die deutsche Bundespolizei zum Problem geworden. Mit Pentaho konnte sie alle wichtigen Daten in einem Analyse-Tool konsolidieren.

Die deutsche Bundespolizei erstellt mit Pentaho Statistiken und berechnet beispielsweise den wechselnden Bedarf von Einsatzkräften an großen Flughäfen. Die Statistiken umfassen 20 Aktivitätsbereiche, darunter Zugangszahlen an Grenzen, Asylfälle, Straftaten sowie das Aufzeichnen von Erfolgen. Mit Pentaho lassen sich Daten aus verschiedenen Quellen mischen und einheitlich in Analysen verarbeiten. Die Bundespolizei erhält anhand dieser Datensätze ein Gesamtbild der Situation und kann verschiedenen Benutzergruppen über das Web Zugriff auf die Analysen erteilen.

Die deutsche Bundespolizei hat zahlreiche Softwareanwendungen mit verschiedenen Komponenten der Big-Data-Integrations- und Analyse-Suite von Hitachi Vantara entwickelt. Hauptkomponente ist das PES-Web, die Datenbereinigungsfunktion der deutschen Bundespolizei für alle von der Polizei zur Verfügung gestellten Statistiken. Die aus dem Transaktionsverarbeitungssystem stammenden Daten werden mit Pentaho Data Integration (PDI) angereichert und validiert. Anschließend werden sie mit PDI extrahiert und in das Data Warehouse verschoben, wo sie für Analysen bereitstehen.

Die Daten der Bundespolizei stammen aus einer Vielzahl interner und externer Quellen. Hier ein paar Beispiele:

  • Einsatzkontrollzentrumssystem
  • Transaktionsverarbeitungssystem
  • Management
  • Zeitaufzeichnungen
  • Flugpläne verschiedener deutscher Flughäfen
  • Personalverwaltungssystem

Die Organisation hat ihre Herausforderungen hinsichtlich der Autorisierung und Integration mit Pentaho gelöst. Die Bundespolizei ist jetzt in der Lage, Benutzer über ihr Active Directory zu authentifizieren und ihnen gemäß den Verantwortlichkeiten ihrer Einheit Zugriffsrechte zu erteilen. Die Authentifizierung wurde in den dynamischen Schemaprozessor (DSP) implementiert, wodurch Benutzer nur die Daten sehen, auf die sie Zugriff haben sollten.

Pentaho bietet der Bundespolizei operative Flexibilität und eine schnelle Anpassung bei politischen, sozialen oder wirtschaftlichen Veränderungen. Die Behörde kann dadurch ihre Meldepflicht erheblich schneller auf nationale und europäische Institutionen wie Frontex, die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache, ausdehnen.

Partner für den deutschsprachigen Markt der Pentaho-Plattform von Hitachi Vantara ist die it-novum GmbH. it-novum hat seit 2009 unzählige Pentaho-Projekte umgesetzt, unter anderem für die deutsche Bundespolizei. Die deutsche Bundespolizei zog für die Bereitstellung von Pentaho it-novum hinzu. Das Unternehmen ist für die Lizenzierung, Beratung, Implementierung und den Support für Pentaho zuständig. Die Zusammenarbeit ist für sieben Jahre geplant. In dieser Zeit soll die Lösung Stück für Stück erweitert und noch stärker integriert werden.

Ergebnis: Die deutsche Bundespolizei vertraut ihren Daten

Die Big-Data-Integration- und Analytics-Plattform von Hitachi Vantara war für die Strafverfolgungsbehörde ein Impulsgeber. Die Bundespolizei war nicht in der Lage, ihre eigene Lösung mit nur zwei Mitarbeitern zu erstellen, und begab sich daher auf die Suche nach einem robusteren Tool. Zunächst verwendete die Bundespolizei Kettle, der Community-Version von Pentaho. Aufgrund der reibungslosen bedarfsgerechten Skalierung erwarb die deutsche Bundespolizei kürzlich die Enterprise-Lösung von Pentaho. Das Vertrauen in ihre Daten ist seither extrem gestiegen, da die Behörde weiß, dass diese regelmäßig aktualisiert werden.

Die deutsche Bundespolizei nutzt Pentaho für seine Einsatzplanung. Die Buchungsdetails aller Erfassungsterminals der Behörde werden in das System aufgenommen, angereichert und anschließend in ein internes Personalplanungs-Tool geladen. Dies erleichtert die tägliche Arbeitsplanung erheblich. Die Bundespolizei kann jetzt bei akutem Handlungsbedarf, wie etwa personeller Verstärkung an Grenzübergängen bei hohen Flüchtlingsströmen flexibler reagieren.

Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben können außerdem Informationen anderer Institutionen und Länder, wie etwa die Zugangszahlen an den Grenzen, zur Verfügung gestellt werden. Der Informationsaustausch zwischen Behörden scheitert in der Regel infolge von technischen Hindernissen wie inkompatiblen Datenformaten und Schnittstellen. Aufgrund seiner offenen APIs kann Pentaho nicht nur mit den meisten gängigen Schnittstellen kommunizieren, sondern Daten auch anreichern, konsolidieren und verschiedenen Benutzergruppen für eine Vielzahl von Zwecken zur Verfügung stellen.

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