KBC Group und K&H Bank beschleunigen mit Hitachi die Leistung, Datenanalyse und Backups

Herausforderung: Zunehmender Wettbewerb und 30 % Datenwachstum.

Lösung: Beschleunigung unternehmenskritischer Services mithilfe von Enterprise-Storage-Management- und Datensicherheitslösungen.

Ergebnisse

  • Zeit für Bereitstellung von Analyse-Geschäftszahlen um 50 % reduziert.
  • Bessere Entscheidungsgrundlagen durch schnellere Datenanalysen.
  • Um 50 % (von 30 auf 15 Stunden) verkürzte Wiederherstellungszeiten.

Die Herausforderung

KBC ist eine integrierte Banken- und Versicherungsgruppe, deren Kundenstamm hauptsächlich in den Bereichen Einzelhandel, Privat-Banking, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Midcap-Unternehmen zu finden ist. Die zur Firmengruppe gehörenden Organisationen haben ihren Sitz in Belgien, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn, Bulgarien und Irland. Als Teil der KBC ist die K&H Bank eine der größten Geschäftsbanken in Ungarn, mit mehr als 200 Filialen im Inland, 1,6 Millionen Kunden und einem Kreditportfolio in Höhe von 4,5 Mrd. Euro.

Insbesondere in Zeiten, in denen immer mehr innovative Technologieunternehmen auf den Markt drängen, ist es für die etablierten Banken von entscheidender Bedeutung, schnell auf sich rasch ändernde Marktbedingungen reagieren zu können. Datenanalysen werden für das Feintuning innerbetrieblicher Abläufe und der Unterstützung von Kunden bei der Verwaltung ihrer Finanzen immer wichtiger. Der unaufhaltsame Anstieg von Datenvolumen und das oftmals nur schwer kalkulierbare Wachstum kann für manche Unternehmen im Finanzdienstleistungssektor zu einer Herausforderung werden.

Bedingt durch ein vorangegangenes Rechenzentrum-Konsolidierungsprojekt, haben die Rechenzentren der K&H Bank auch die Datenverwaltung verschiedener anderer Mitglieder der KBC Gruppe im Ausland übernommen, hierzu zählen die Länder Slowakei, Tschechische Republik und Irland. Die Daten werden in den zwei 40 km entfernten Rechenzentren der Bank verwaltet, die sich in Ungarn befinden. Durch eine 30%ige Zunahme des Geschäftsdatenvolumens suchte die K&H Bank nach besseren Möglichkeiten, Mitarbeiter und Kunden mit den dringend benötigten schnellen Dateneinblicken zu versorgen.

Balázs Gáti, der Leiter der Abteilung „Server und Storage“ bei der K&H Bank erklärt: „Mit Blick auf die neuen Herausforderungen durch junge, aufstrebende Unternehmen wollten wir mit unserer Erfahrung punkten und unsere IT-Services optimieren. Auch hatte die rasche Zunahme der Datenmengen unsere bestehende Infrastruktur unter Druck gesetzt. Beispielsweise dauerte es manchmal zwei Tage, Daten für Analysen bereitzustellen und bei manchen Anwendungen gab es Latenzprobleme, die zu einer Verlangsamung interner Prozesse führten.“

K&H Bank

K&H Bank (Teil der KBC-Gruppe)

INDUSTRY

Banking

SOLUTIONS

Storage Management

Hitachi Accelerated Flash

Hitachi Command Suite Analytics

Hitachi Command Suite Data Mobility

Hitachi Local Replication

SERVICES

Yearly performance analysis by MHM Computer Hungary and Hitachi Vantara Global Services

Früher dauerte es immer zwei Tage, bis unsere Datenanalytiker auf die neuen Geschäftszahlen in unserem Data-Warehouse Zugriff hatten. Mit der Hitachi-Lösung haben wir dies auf einen Tag reduziert. Dies ermöglicht eine schnellere Datenanalyse, was uns dabei hilft, bessere Entscheidungen zu treffen und schneller auf Markttrends zu reagieren.
– Balázs Gáti, Leiter der Abteilung „Server und Storage“ bei der K&H Bank

Die Lösung

Die K&H Bank nahm eine gründliche Evaluierung der verschiedenen Speicherlösungen vor. Nach einem zweimonatigen Benchmarking-Projekt beschloss die Bank, seinen High-end-Speicher-Tier durch vier Hitachi Virtual Storage Platform G1000 (VSP G1000)-Systeme zu ersetzen.

Balázs Gáti erklärt hierzu: „Gemessen an den Benchmarking-Ergebnissen und unter Berücksichtigung unserer Geschäftsanforderungen stellte sich Hitachi als klarer Sieger heraus. Hitachis Angebot stellte den neuesten Stand der Technik dar und erzielte bei allen von uns angelegten Kriterien die höchsten Bewertungen. In unserem Benchmark lieferte die Hitachi VSP G1000 die kürzesten Antwortzeiten. Diese sind für uns besonders wichtig, da unsere Anwendungen zentralisiert sind und von allen Zweigstellen und Niederlassungen genutzt werden. Beispielsweise konnte die „Load Windows“-Prozedur im Vergleich zu vorher um 50 % (von 24 auf 12 Stunden) verkürzt werden.

Die K&H Bank verlässt sich bei ihren 100 unternehmenskritischen Anwendungen (einschließlich Equation Branch Automation auf SQL und E-Bank-Informationssysteme für das Privatkundengeschäft) ganz auf Hitachi-Lösungen. Zu diesen Anwendungen gehören auch die K&H Bank and Insurance-Websites, latenzempfindliche virtuelle Maschinen mit VMware-Virtualisierung, Oracle Database mit Oracle Real Application Clusters und Oracle Data Guard zur Sicherstellung der Hochverfügbarkeit des Data Warehouse von K&H.

„Abgesehen von der Passgenauigkeit dieser Lösung im Hinblick auf unsere Bedürfnisse, lag uns auch daran, die Wartung und den Support zu verbessern, um ungeplante Ausfallzeiten zu minimieren. MHM Computer und Hitachi boten die gesamte Migrationsphase hindurch konstanten Support und sind auch jetzt noch, wo die Systeme schon längst in Betrieb sind, mit Rat und Unterstützung für uns da. Darüber hinaus führen MHM und Hitachi Vantara Global Service jährliche Performance-Prüfungen durch und helfen uns durch das Feintuning unserer Speicher-Volumes, eine optimale Performance zu erzielen“, ergänzt Gáti seine Ausführungen.

Das Ergebnis

Die Upgrades und Verbesserungen der K&H-Infrastruktur ermöglichten es den Bankhaus-Mitarbeitern, den Datenladevorgang zu optimieren, sodass die Geschäftszahlen im Data Warehouse wesentlich schneller zur Verfügung stehen. „Früher dauerte es immer zwei Tage, bis unsere Datenanalytiker auf die neuen Geschäftszahlen in unserem Data-Warehouse Zugriff hatten“, erklärt Balázs Gáti. „Mit der Hitachi-Lösung konnten wir den Prozess auf einen Tag verkürzen. Dies ermöglicht eine schnellere Datenanalyse, wodurch wir eine bessere Entscheidungsgrundlage haben und schneller auf Markttrends reagieren können.“

Die K&H Bank hat außerdem ihren Sicherungs- und Wiederherstellungsprozess geändert, um die Vorteile der Snapshot-Technologie zu nutzen. Hierzu erklärt Gáti: „Durch die Verwendung der Snapshot-Funktion von Hitachi VSP G1000 konnten wir die Wiederherstellungsdauer um 50 % reduzieren, von vorher 30 auf jetzt 15 Stunden. Durch den schnelleren Sicherungs- und Wiederherstellungsprozess wird es wesentlich leichter, unsere für die Wiederherstellungsdauer gesetzten hohen Ziele zu erreichen.“

Zudem nutzt die K&H Bank die Snapshot-Funktion, um Test- und Entwicklungssysteme wesentlich schneller als zuvor bereitzustellen. Mittlerweile können die Entwickler eine neue Instance noch an demselben Tag nutzen, an dem sie angefordert wurde – diese Möglichkeit bestand bisher nicht.

Höchst zufrieden äußert sich die Bank auch über die neuen Speicher-Management-Funktionen, die durch das Hitachi Storage Virtualization Operating System und die Hitachi Command Suite bereitgestellt werden. Die Benutzeroberfläche für Speicheradministratoren ist sehr komfortabel und einfach zu verwenden, sie macht das Systemmanagement wesentlich einfacher und hat eine Steigerung der Mitarbeiterproduktivität bewirkt.

Eine wesentlicher Vorteil der VSP G1000 besteht darin, dass sie so einfach zu skalieren und anzupassen ist. Dadurch hat die K&H Bank die Wahlmöglichkeit, je nach Erfordernis schnellere Festplatten oder kosteneffektivere Optionen zu verwenden. Die K&H Bank zeigte sich von Performance, Support und den geringen Gesamtbetriebskosten der Hitachi-Lösung so beeindruckt, dass sie sich nach den ersten positiven Erfahrungen gleich zwei weitere VSP G1000-Systeme anschaffte. Weiterhin plant das Unternehmen, Hitachi Accelerated Flash Storage einzusetzen, um die Leistung bei großen Workloads und hohen Lasten, wie sie zum Beispiel bei den für die Bank überaus wichtigen Datenbanksystemen auftreten, entscheidend zu verbessern. Die Hitachi-Flash-Technologie zeichnet sich durch eine integrierte Hochgeschwindigkeits-Datenkompression aus, durch die frei gewordene Kapazitäten noch effizienter genutzt werden können.

Gáti kommt zu folgendem Schluss: „Die Hitachi-Lösung trägt dazu bei, dass wir unseren Mitarbeitern und Kunden einen besseren Service bieten können. Mit Blick auf die Zukunft besteht unsere Strategie darin, die Digitalisierung in unserem Unternehmen weiter voranzutreiben. Unsere neue Hitachi-Lösung lässt sich leicht skalieren und anpassen. Sie bietet die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung dieser Strategie.“

Auf die positiven Erfahrungen in Ungarn ist es zurückzuführen, dass sich auch die KBC-Rechenzentren in anderen Ländern für Hitachi Vantara-Lösungen entschieden haben bzw. künftig entscheiden werden. Durch die Standardisierung der Umgebungen wird auch die Aus- und Fortbildung im Unternehmen erleichtert, da die IT-Techniker der Bereiche Operations und Support voneinander lernen können. Ein weiterer Vorteil: Speicheradministratoren können über die Grenzen von Rechenzentren und sogar über Ländergrenzen hinweg operieren, die Infrastruktur optimal nutzen und Störungen des Geschäftsbetriebs minimieren.

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